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Grimma Grimma: Rewe sucht weiter nach Standort für Supermarkt
Region Grimma Grimma: Rewe sucht weiter nach Standort für Supermarkt
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15:25 13.05.2013
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Er bestätigte aber, dass es weitere Abstimmungsgespräche mit der Stadtverwaltung Grimma gebe. „Grimma ist für uns nach wie vor interessant", versicherte Seyfarth. Für einen Lebensmittelmarkt käme jedoch nur eine Lage direkt in der Altstadt oder aber nahe des Zentrums infrage. „Bisher gilt der Volkshausplatz als geeignete Fläche", sagte Seyfarth. Aber der Handelskonzern sei auch für ähnlich gelegene Standorte offen.

Am Volkshausplatz entzünden sich seit Wochen die Geister. Nachdem viele Grimmaer Bürger, zahlreiche Händler und auch die Sportler des FC Grimma Bedenken geäußert hatten, den Platz für einen Supermarkt zu opfern, sucht die Stadt nach Alternativen. Ein Workshop mit Vertretern des Gewerbevereins, der Genossenschaft Grimma erleben, Stadträten und Handelsexperten im April sei den Angaben von Berger zufolge zu dem Fazit gelangt, dass die Innenstadt von Grimma eine Belebung braucht. „Es war der Wunsch aus der Runde, dass Rewe das Alma-Dietzsch-Gelände prüft", sagte Berger. Doch auch wenn der Komplex für das Projekt geeignet sei, gäbe es noch viele Hürden zu nehmen. Derzeit belegen ein Discounter, ein Getränkehändler und ein Bäcker die Handelsfläche. Zur gewünschten Belebung der oberen Langen Straße hat dieser Mix den Einzelhändlern zufolge bislang jedoch wenig beigetragen. „Wir fordern belastbare Fakten bezüglich dieses Standortes von Rewe", gab sich Berger beharrlich. Einer Ansiedlung in Grimma werde nur zugestimmt, wenn das dem Einzelhandelskonzept der Stadt diene. Anderslautenden Gerüchten zufolge sei aber momentan noch keine Entscheidung gefallen.

Nach vorläufigen Planungen will der Kölner Handelskonzern am Volkshausplatz einen Supermarkt errichten. Projektentwickler und Investor Klaus Landau hat einen Entwurf vorgelegt, der einen Flachbau mit 1600 Quadratmeter Verkaufsfläche vorsieht. Hier will Rewe einen selbstständigen Kaufmann verpflichten, den Lebensmittelmarkt zu betreiben, der vom Konzern beliefert wird. 25 Vollzeitstellen sollen dadurch geschaffen werden. In einer Mall soll ein regionaler Bäcker angesiedelt werden. Die Einzelhändler der Innenstadt reagierten unterschiedlich auf das Projekt. Ein Teil befürchtet Konkurrenz durch den Markt. Andere hoffen auf eine Sogwirkung des Lebensmittelfilialisten. Die Grimmaer Bürger befürchten hauptsächlich einen Engpass bei Parkplätzen, sollte der Markt auf dem Volkshausplatz gebaut werden.

Birgit Schöppenthau

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