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Grimma: Wurzener Straßewird 2018 wieder zur Baustelle

Straßenerneuerung Grimma: Wurzener Straßewird 2018 wieder zur Baustelle

Durch die Erneuerung von Fahrbahnen und einem weiteren Bauwerk bei Dorna müssen die Grimmaer auch in der nächsten Zeit in Kauf nehmen, dass wichtige Verkehrsadern gekappt sind. Das betrifft die Staatsstraßen 11 und 38 ebenso wie die Bundesstraße 107. In der Wurzener Straße in Grimma, derzeit durch Leitungsneubau gesperrt, soll 2018 die Fahrbahn erneuert werden.

So könnte es im nächsten Jahr wieder aussehen, wenn das Lasuv die Wurzener Straße in Grimma erneuern lassen will.

Quelle: Thomas Kube

Grimma. Durch die Erneuerung von Fahrbahnen und einem weiteren Bauwerk bei Dorna müssen die Grimmaer auch in der nächsten Zeit in Kauf nehmen, dass wichtige Verkehrsadern gekappt sind. Das betrifft die Staatsstraßen 11 und 38 ebenso wie die Bundesstraße 107.

Die derzeit in der Stadt gesperrte B 107 (Wurzener Straße), in der Wasserleitungen gewechselt werden, bringt für Kraftfahrer eine lästige und teils zeitraubende Umleitung mit sich. Zudem liegen bei den Anwohnern in der Beiersdorfer Straße die Nerven blank, weil sich ein Großteil des Verkehrs zur und von der Innenstadt durch ihre Straße zwängt. Im kommenden Jahr könnte sich die Szenerie wiederholen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) bestätigt auf LVZ-Anfrage, dass 2018 die Fahrbahn der Wurzener Straße zwischen dem Kreisverkehr im Norden und dem Knoten mit der S 11 im Süden erneuert werden soll. Das entspricht einer Länge von 1,4 Kilometer. „Derzeit werden dafür die Ausschreibungsunterlagen erstellt“, so Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert. Der vorhandene Asphalt soll abgefräst und eine neue Bitumenschicht aufgebracht werden. Es werde dabei in technologischen Bauabschnitten vorgegangen, um für die Bewohner der Wurzener Straße die Erreichbarkeit der Grundstücke, soweit es die Bauzustände zulassen, sicher zu stellen, erläutert die Sprecherin. Der Durchgangsverkehr werde während der Bauzeit umgeleitet. Zum genauen Baustart und der Dauer kann Siebert noch keine Auskünfte geben. Voraussetzung für die Straßenerneuerung sei die Aufnahme im Bauprogramm und die rechtzeitige Bereitstellung der Mittel durch den Bund.

Unmittelbar vor der Tür steht hingegen die nächste Sperrung der Staatsstraße 11 zwischen Grimma und Nerchau. Erst Mitte August war sie nach der langwierigen Erneuerung einer Stützwand in der sogenannten Blindenheimkurve bei Dorna für den Verkehr wieder frei gegeben worden. Jetzt beginnt in unmittelbarer Nähe der nächste Stützwand-Bau.

Am Montag, dem 30. Oktober, werden laut Siebert vorbereitende Arbeiten für das Bauwerk 6bS westlich von Dorna starten. Der genaue Bauablauf und der Zeitraum für die Sperrung würden derzeit im Rahmen der Bauvorbereitung vom Auftragnehmer geklärt. Das Lasuv werde in den nächsten Tagen genauere Informationen dazu herausgeben, so die Sprecherin.

Auch an der Staatsstraße 38 zwischen Grimma und Mutzschen soll im kommenden Jahr weitergebaut werden. Dort sind die Straßensanierer seit Juli unter Vollsperrung tätig. Während der Verkehr zwischen Neunitz und Grechwitz seit September wieder rollen kann, verzögern sich die Arbeiten nördlich von Ragewitz voraussichtlich um einen Monat. „Wir haben eine beträchtliche Mehrleistung im Erdbau zu realisieren, was sich auf die Bauzeit auswirkt“, erläutert Siebert. Das sei bei den vorherigen Baufelderkundungen leider nicht absehbar gewesen und „konnte deshalb auch nicht in der vertraglich vereinbarten Bauzeit berücksichtigt werden“. Jetzt steht als Fertigstellungstermin Ende November im Raum, sofern das Wetter mitspielt. Neben der Deckenerneuerung wird hier auf einer Länge von 650 Metern ein straßenbegleitender Rad- und Gehweg gebaut. Der Verkehr wird über die Autobahn 14 umgeleitet.

Die nächste Vollsperrung der S 38 droht 2018. Dann soll ein 1,4 Kilometer langer Abschnitt wischen Grimma und Neunitz neuen Asphalt erhalten. Die Maßnahme werde derzeit planerisch vorbereitet, erläutert Siebert. Sie soll ihren Worten zufolge im Herbst kommenden Jahres umgesetzt werden, sofern sie im Bauprogramm aufgenommen wird und die Umleitung mit anderen Vorhaben koordiniert werden kann.

Von Frank Prenzel

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