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Grimma Grimma: Kameraden üben Hochwasserfall
Region Grimma Grimma: Kameraden üben Hochwasserfall
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12:27 03.05.2018
Grimma: Blick auf die sächsische Kleinstadt an der Mulde. Quelle: dpa
Grimma

Die Muldestadt probt den Ernstfall. Am Sonnabend sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und Wasserwacht der Großen Kreisstadt im Einsatz, um die Handhabung der etwa 100 Hochwasserschutztore und -lugen an dem über zwei Kilometer langen Bollwerk zu üben.

In diesem Zusammenhang bittet die Stadtverwaltung die Bevölkerung um Verständnis für Einschnitte im öffentlichen Leben, die unabdingbar seien, betont Oberbürgermeister Matthias Berger. Nach 2015 ist es die zweite Übung dieser Art. Und doch soll sie diffiziler ablaufen, da nun beinahe alle Verschlusselemente eingebaut sind, während im vergangenen Jahr erst um die 60 Prozent fertiggestellt waren.

Über das Schließen der Schotten hinaus soll zudem das SMS-Alarmsystem aktualisiert werden. „Hochwasserbetroffene in der Altstadt, und bitte nur dieser Personenkreis“, unterstreicht Ordnungsamtsleiterin Katrin Werner, „werden gebeten, ihre aktuellen Handynummern im Ordnungsamt zu hinterlegen, damit diese in das Alarmsystem eingepflegt werden können.“

Nur so sei es effektiv möglich, binnen kurzer Zeit so viele Menschen wie möglich rechtzeitig zu warnen, bekräftigt der Rathauschef. Ziel sei es, nach zwei Stunden die Mauer dicht zu bekommen. Aber mitnichten soll die Übung ein Wettlauf mit der Zeit werden. „Wichtig ist das reibungslose Funktionieren der Einsatzkräfte. Mit jeder weiteren Übung werden die Handgriffe sicherer und das Timing perfekter“, ist Berger überzeugt.

Von LVZ

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