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Grimma Grimma spuckt in die Hände
Region Grimma Grimma spuckt in die Hände
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05:00 13.04.2011
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Ob der landläufige Frühjahrsputz nun Subbotnik heißt, wie ihn Grimmas Oberbürgermeister nennt, oder ob man den an früher erinnernden Begriff ablehnt, ist zweitrangig. In diesem Jahr würde Berger, sagt er, die Aktion gerne als Subbotnik X-large bezeichnen, der puren Größe wegen. An 14 Orten werden sich die Teilnehmer am Sonnabendvormittag treffen, um an vorher ausgemachten Stellen auszurücken, an denen es aufzuräumen oder auf andere Weise Hand anzulegen gilt. Für den Müll, der zwischen Cannewitz und Kössern eingesammelt werden soll, stehen 15 Container mit einem Fassungsvermögen von zusammen 135 Litern und kistenweise Müllsäcke bereit. Die Container stellt kostenlos das Landratsamt zur Verfügung, den Abtransport übernimmt der kreisliche Abfallwirtschaftsbetrieb.

Die neue Größenordnung stelle die Organisatoren des Arbeitseinsatzes „vor eine große Herausforderung", sagt Oberbürgermeister Berger. Gemeinsam mit den Bauhöfen und den Ortsvorstehern sei der Tag jedoch gut vorbereitet worden. Die Schwerpunkte liegen in den einzelnen Orten an verschiedenen Stellen, häufig am Ufer der Mulde, wo die letzten Hochwasser viel Müll hinterlassen haben. Doch es sollen auch Plätze und Straßen aufgeräumt werden, wie beispielsweise in Fremdiswalde oder Bahren, Sportplätze in Ordnung gebracht werden wie in Beiersdorf oder an der Feuerwehr Hand angelegt werden wie in Cannewitz. Die Hinweise für die Schmutzecken kamen direkt von den Ortsvorstehern, vielfach gaben Bürger Hinweise dazu.

Auf jeden Fall gibt es nach getaner Arbeit für alle Helfer einen Imbiss. Und ganz besonderer Fleiß soll auch belohnt werden. Oberbürgermeister Matthias Berger hat für den Ort, der den meisten Müll einsammelt, ein Fass Bier versprochen. Das Stadtoberhaupt will zwischen Kössern und Förstgen am Rande des Thümmlitzwaldes auch selbst mit Müll sammeln.

André Neumann

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