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Grimmaer Brückenpfeiler bekommt Betonmantel

Grimmaer Brückenpfeiler bekommt Betonmantel

  Der Rückbau des für den Abriss vorgesehenen Mittelpfeilers der beim Hochwasser 2002 zerstörten Pöppelmannbrücke in Grimma ist seit gestern vorläufig abgeschlossen.

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Zwei Baustellen auf engem Raum.

Quelle: André Neumann

Er bleibt in der jetzigen Form stehen und wird erst nach der Montage der neuen Brücke komplett abgetragen.

Die Bergung der Porphyrsteine, die an der neuen Brücke wieder verwendet werden sollen, dauerte länger, als vorgesehen. Etwa 250 bis 300 Quadratmeter Verkleidung wurden geborgen und zwischengelagert. Der Pfeiler ist jetzt etwa anderthalb Meter niedriger als zuvor und der Ansatz des Brückenbogens wurde abgebrochen. Jetzt bekommt der verbliebene Würfel noch einen Betonmantel als Schutz gegen Hochwasser. Dafür begann ein Bautrupp der Firma Otto Heil gestern mit der Montage von Schaltafeln. In den nächsten Tagen wird der Beton gegossen. Ohne den Betonschutz könnte Hochwasser die poröse Oberfläche des nackten Pfeilers aufweichen und ausspülen. Immerhin wurde jetzt das Material freigelegt, aus dem beim Bau der Brücke vor knapp 300 Jahren der Pfeiler errichtet wurde. Mittendrin ist ein Pfropfen aus Stahlbeton zu erkennen, mit dem der Pfeiler bei der Sanierung in den Jahren 1999 und 2000 ausgegossen wurde.

Wenn der Betonmantel fertig ist, wird die Baustraße zum Pfeiler aus der Mulde herausgebaggert. Er bleibt stehen, weil er später bei der Montage des Brückenspannwerkes vorübergehend als Stütze dienen soll. Auf dem stadtseitigen Ufer liegen derweil die Segmente für die Spundwand bereit, mit der der westliche Pfeiler trocken gelegt werden soll, damit dort an der Gründung gearbeitet werden kann.

Unterdessen ist auch die zweite Großbaustelle an der Mulde in unmittelbarer Nähe zur Brücke wieder angelaufen. Zwischen Schloss und Brücke ebnete gestern ein Bagger der Firma Swietelsky das Gelände, ein paar Meter weiter steht das schwere Bohrgerät bereit, mit dem der nächste Abschnitt der unterirdischen Dichtwand für die Hochwasserschutzmauer gebaut werden soll.  .

André Neumann

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