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Grimma Grimmaer Fensterbauer auf Wachstumskurs
Region Grimma Grimmaer Fensterbauer auf Wachstumskurs
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05:00 23.06.2011
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. Mit Fenstern aus Kunststoff und Aluminium wird hier ein Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen Euro gemacht.

Der erfolgreiche Kurs ist auch bei der Zahl der Beschäftigten abzulesen. So seien in Grimma derzeit etwa 150 fest angestellte Mitarbeiter beschäftigt. „Mit steigender Tendenz", wie Prokurist Franz Benz sagt. Innerhalb der zurückliegenden zwei Monate habe man fünf Mitarbeiter neu eingestellt, weitere zehn würden gesucht.

Als Reaktion auf den spürbaren Aufschwung hat Ege-Fenster jetzt auch seine Geschäftsführung verstärkt. Neben Jochen Liedtke, der das Anfang der 1970-er Jahre gegründete Unternehmen seit 1995 leitet, ist Markus Pauli in die Geschäftsführung berufen worden. Nach einer Einarbeitungszeit soll er sich vorwiegend um das Geschäft in Grimma kümmern. Wie an den beiden anderen Standorten in Verl und in Sangerhausen wird hier im Zweischichtbetrieb gearbeitet.

Wie im westfälischen Verl werden in Grimma ausschließlich Fensterrahmen aus Kunststoff und Aluminium gefertigt. In Grimma liege der Anteil der Aluminiumfenster mit 35 Prozent vergleichsweise hoch, sagt Liedke. Pro Tag verlassen in Grimma etwa 230 bis 250 Fenster die Produktionshalle. Bei der Montage der Rahmen stützt man sich auf modernste Technik. Vor drei Jahren investierte Ege 2,5 Millionen Euro in eine neue, computergesteuerte Fertigungsanlage. Hier werden Rahmenteile automatisch zugeschnitten, mit Beschlägen und Stahleinlagen versehen. Neben dieser größeren Investition arbeitet die Unternehmensführung ständig an der Verbesserung der Produktion. „Wir investieren permanent".

Einen Schwerpunkt bildet derzeit das Werk im thüringischen Sangerhausen, wo vorwiegend Holzfenster produziert werden. Dort werden derzeit rund drei Millionen Euro in eine neue Produktionsstrecke gesteckt.

„Wir werden größer und möchten noch größer werden", gibt sich Geschäftsführer Jochen Liedtke selbstbewusst. Ege zähle zu den vier bis fünf größten Fensterbauern in Deutschland. Die Fenster aus Grimma und den beiden anderen Unternehmensstandorten seien „in ganz Deutschland gefragt", ergänzt Markus Pauli, man liefere für große Wohnungsgesellschaften genauso wie für Bürohäuser und Industriebauten. Der Grimmaer Betrieb sei zudem stark im kompletten Objektgeschäft tätig, wozu der Einbau und die Abnahme der Fenster mit gehöre. Ein wichtiger Geschäftszweig sei auch die voranschreitende energetische Sanierung, auch Fenster für Passivhäuser würden gebaut, sagt Liedtke.

André Neumann

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