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Grimma Gasalarm in Grimma: Gymnasium evakuiert – 24 verletzte Schüler
Region Grimma Gasalarm in Grimma: Gymnasium evakuiert – 24 verletzte Schüler
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17:43 08.03.2017
Großeinsatz in der Grimmaer Klosterstraße. Quelle: Frank Schmidt
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Grimma

Ein Großeinsatz ist am Mittwoch im Grimmaer St. Augustin Gymnasium ausgelöst worden. Dem Vernehmen nach war ein unbekanntes Gas ausgetreten oder vorsätzlich in Umlauf gebracht worden.

Ein Gasalarm am Grimmaer St. Augustin Gymnasium hat einen Großeinsatz ausgelöst. Das Gebäude ist evakuiert worden.

Das Schulgebäude in der Klosterstraße wurde daraufhin evakuiert. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei rückten aus. Auch Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) verschaffte sich einen Überblick der Lage. Er begleitete den Einsatz zusammen mit Schulleiter Wolf-Dieter Göcke.

Rund 450 Schüler und Lehrer wurden vom Schlossplatz zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions geleitet, wo sich Einsatzkräfte um sie kümmerten. Sie wurden einzeln medizinisch untersucht. 24 Schüler wurden anschließend zu weiteren vorsorglichen Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht, wie schwer die Betroffenen verletzt sind, kann gegenwärtig nicht gesagt werden. Sie sollen über Reizungen der Atemwege klagen.

Nachdem die Feuerwehr die Fenster der Schule geöffnet und gründlich gelüftet hatte, konnten die anderen Jungen und Mädchen ihre Schulsachen einsammeln und nach Hause gehen.

Der Hausmeister der Schule hatte gegen 13 Uhr einen beißenden Geruch im Keller des Schulgebäudes festgestellt und gelüftet. Danach sei das Gas in die oberen Etagen gedrungen, woraufhin Alarm ausgelöst und die Evakuierung des Gebäudes eingeleitet wurde.

Rund um das Gymnasium in Grimma kam es wegen des Einsatzes zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei sperrte den Bereich ab und erhob Personalien. Die Suche nach der Ursache, in die eine Spezialfirma eingebunden wurde, dauert an. Zuvor hatten Feuerwehrkräfte in Atemschutz das Gebäude durchsucht und zwei Gefahrstoffmessungen durchgeführt, die jedoch ohne relevantes Ergebnis blieben, teilte Polizeisprecher Uwe Voigt am Abend mit. „Nicht auszuschließen ist die Tatsache, dass ein noch Unbekannter eventuell Reizgas versprühte“, sagte er. Der Schulbetrieb wird am Donnerstag wieder aufgenommen.

Von Thomas Lieb/fsw

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