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Grimma Grimmaer Gymnasium stellt sich vor
Region Grimma Grimmaer Gymnasium stellt sich vor
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16:05 10.02.2019
Die Schüler aus der Chemie AG lassen brennende Teebeutel fliegen. Quelle: Bert Endruszeit
Grimma

Können sich Teebeutel in die Lüfte erheben? Na klar! Das stellten am Sonnabend die Mitglieder der Chemie AG beim Tag der offenen Tür im Grimmaer Gymnasium St. Augustin unter Beweis. Die Bildungsstätte hatte in das Haus Seume geladen, dort lernen die Klassen 5 bis 7. Zur „chemischen Arbeitsgemeinschaft“ gehören derzeit 16 Mädchen und Jungen aus dem Gymnasium, darüber hinaus machen sogar drei Viertklässler mit. Einer von ihnen ist der neunjährige Leonard. „Ich mag solche Experimente, es ist doch schön, wenn es mal knallt und stinkt.“ Der Großpösnaer könnte sich durchaus vorstellen, künftig das Grimmaer Gymnasium zu besuchen. Und wie wird nun ein Teebeutel zum Flugobjekt? Einfach ausleeren, aufpusten und anzünden. „Aber bitte nicht zuhause nachmachen“, warnte Lehrerin Tina Sembdner.

Junge Talente werden gefördert

Junge Talente wie Leonard werden am 850 Schüler zählenden Grimmaer Gymnasium gezielt gefördert. „Wir sind eines von fünf Kompetenzzentren für die Begabtenförderung in Sachsen“, erklärte Schulleiter Wolf-Dieter Goecke. Deshalb werden hier auch Kinder aus Schulen der Umgebung unterstützt. „Zum Beispiel mit Arbeitsgemeinschaften, die es an ihren Schulen nicht gibt.“ Ein weiteres freiwilliges Angebot sei die vertiefte sprachliche Ausbildung. „Ab Klasse 7 unterrichten wir ein Fach komplett in englischer Sprache“, so Goecke. „Auf diese Weise erhalten die Schüler eine immense Sprachtiefe, die fit fürs Studium macht.“ Stolz ist der Schulleiter übrigens auch auf eine lange Fahrrad-Tradition. Denn in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien starten die „Großen“ zu einer Radtour nach Prag. „Da wird richtig Begeisterung gezeigt.“

Haus Seume stellt sich vor

Vivienne (l.) und Mariella schauen sich in ihrer ehemaligen Schule um. Quelle: E-Mail-LVD

Richtig begeistert sind auch Lael und Kristina. Die beiden Fünftklässlerinnen hatten im Deutschzimmer ein paar Quizaufgaben vorbereitet. „Es ist schön, dass an unserer Schule die Kleineren hier unter sich sind. Und auch unser Schulhof ist toll“, sagte Lael. „Und die digitale Tafel ist natürlich schön, da braucht man keine Kreide mehr. Leider gibt es die noch nicht in allen Zimmern.“ Ins Staunen kamen angesichts solch moderner Technik auch Vivian Poppitz (21) und Mariella Lichtenberger (20). Die beiden jungen Damen besuchten vor Jahren selbst das Grimmaer Gymnasium. „Ich studiere jetzt Lehramt und möchte später einmal hier unterrichten. Das wäre eine tolle Sache“, so Mariella.

Moderne Zeiten sind auch in scheinbar „trockenen“ Fächern wie Mathematik angebrochen. „Die grafikfähigen Taschenrechner werden sehr gut angenommen. Aber ums klassische Rechnen kommt man natürlich nicht herum“, betonte Mathelehrer Jens Negwer.

Von Bert Endruszeit

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