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Grimma Grimmaer Kinder-Uni forscht zu Murmelbahnen und Papierbrücken
Region Grimma Grimmaer Kinder-Uni forscht zu Murmelbahnen und Papierbrücken
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13:29 01.03.2016
   Quelle: Frank Schmidt, An der Aue 6, 04687 Walzig/b. Trebsen, info@fsw-foto.de
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Grimma

 Nur noch wenige Wochen, dann startet wieder die Kinder-Uni in Grimma, die erstmals 2009 vielen Kindern und Jugendlichen der ersten bis sechsten Klassen des gesamten Muldentalkreises interessante und wissenswerte Vorträge und Gesprächsrunden bescherte. Wie schon im vergangenen Jahr, hat sich der Verein Lernkultur Muldental um Gesprächspartner für Themen bemüht, die sich die Mädchen und Jungen aus einer Vielzahl von Vorschlägen selbst ausgewählt hatten.

Start ist am Sonnabend, 9. April. „Die Welt der Akustik“ heißt das erste Thema. Dabei geht es um das Forschen zu Klängen und Geräuschen. „Irgendwie klingt ja alles und kann Geräusche erzeugen. Es sollte also ganz einfach sein, Klänge und Geräuschemacher aus dem großen Materialfundus herzustellen und selbst welche in der Umgebung zu entdecken“, meint René Walther vom Verein Lernkultur Muldental. Dabei würden solche Experimente im Mittelpunkt stehen, wie man ein Gewitter erzeugen oder wie man das Rennen eines Pferdes mit Hilfe zweier Kokosnüsse nachahmen kann.

„Die Kinder erproben sich jedoch nicht nur als Geräuschemacher sondern stellen auch ihr eigenes kleines Musikinstrument her, um somit spielerisch die Welt der Töne, Klänge und Geräusche kennenzulernen“, sagt René Walther. Als Referentin konnte Anika Hohmann von mepaedLeipzig gewonnen werden. Die Veranstaltung beginnt 10 Uhr in der Urania Grimma (Leipziger Straße 5). „Spaghettitürme, Papierbrücken und Murmelbahnen“ ist das Thema am 16. April mit der gleichen Dozentin im Atelier des Kinder-Lehm-Hauses Bahren (Straße des Kindes 10) überschrieben. Hier geht es um Technik – Bauen und Konstruieren. Gemeinsam geht sie mit den Kindern der Frage nach, welche Materialien sich denn nun am besten eignen, um Türme besonders hoch aber auch möglichst stabil zu bauen? Oder wie muss denn eine Murmelbahn aussehen, damit die kleine Kugel ungehindert ins Ziel rollen kann?

In Kooperation mit dem Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit und der Initiative „Waterkant“ wird es gleich zwei Veranstaltungen getreu dem Motto „Aus Alt mach‘ Schön“ geben. Diese finden am 23. und 30. April statt. „Wir haben uns entschlossen, gleich zwei Veranstaltungen durchzuführen, da sich zu dem Kurs auch Asylbewerberkinder angemeldet haben“, sagt René Walther. Aus alten Roh- und Baustoffen sowie Naturmaterialien sollen neue Dinge, zum Beispiel Insektenhotels, Windspiele und Co entstehen. Im Vordergrund steht das gemeinsame Bauen, Gestalten und Umsetzen eigener Ideen – als Mitbringsel für zu Hause oder zur Verwendung auf dem Gelände der ehemaligen Spitzenfabrik in Grimma.

Für den 27. und 28. Mai ist des Weiteren ein Artistik-Camp geplant. Dieses will der Verein gemeinsam mit dem Verein Artistik Schulprojekt durchführen. Hier darf alles probiert werden: Tücher, Bälle, Ringe, Keulen, Flowersticks, Diabolos, Rolabolas und Tellerdrehen. Wichtig ist nicht die Bühnenreife sondern die Bewegungsfreude. Das Kinder-Uni-Jahr schließt mit einer Pilzwanderung, die am 24. September ab 10 Uhr stattfinden soll.

Von Cornelia Braun

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