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Grimma Grimmaer Oberschüler zeigen Querschnitt ihrer musischen Aktivitäten
Region Grimma Grimmaer Oberschüler zeigen Querschnitt ihrer musischen Aktivitäten
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20:01 09.04.2017
Von Gesang über Tanz bis zu Akrobatik: Die Grimmaer Oberschüler zeigen ihre vielfältigen Talente.
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Grimma

In fast jedem von uns schlummert irgendein Talent. Man muss nur die Gelegenheit haben, es zu zeigen. Den Grimmaer Oberschülern wurde diese Gelegenheit seit vielen Jahren im Rahmen des alljährlichen Tages der offenen Tür eingeräumt, bevor das Talentefest im vergangenen Jahr erstmals auf einen separaten Termin gelegt wurde. Das proppevolle Programm der zweiten eigenständigen Talenteshow, die am Freitagabend in der Sporthalle der Bildungsstätte über die Bühne ging, zeigte, dass dieser Schritt mehr als berechtigt war.

Im Rahmen von 20 Programmpunkten zeigten die Fünft- bis Zehntklässler, was in ihnen steckt, wobei die Genrevielfalt von Musik und Tanz über Gesang und Instrumentalstücke bis hin zu Akrobatik für jeden Geschmack etwas bereit hielt. „Das Programm bietet einen Querschnitt der verschiedenen musischen Aktivitäten unser Schülerinnen und Schüler innerhalb sowie außerhalb der Schule“, berichtet Hauptorganisatorin Evelin Planert.

Wobei sich „innerhalb“ auf die Musikförderklassen bezieht, die traditionell am Beginn eines neuen Schuljahres aus den neuen Fünftklässlern gebildet werden. „In der Regel ist dies eine von den drei fünften Klassen, sodass wir sagen können, dass rund ein Drittel unser Schülerinnen und Schüler eine engere Beziehung zur Muse haben“, so Schulleiter Steffen Kretschmar. „Grundsätzlich finde ich es erstaunlich, wie viele den Mut aufbringen, sich vor einem größeren Publikum ins Rampenlicht zu stellen.“

Eine gestandene „Rampensau“ ist demgegenüber der ehemalige Schulband-Gitarrist Lukas Schneider, der einer von mehreren ehemaligen Wallgraben-Schülern war, die das Talentefest unterstützten. „Meine eineinhalb Jahre in der Schulband haben mich sehr geprägt, weshalb es für mich selbstverständlich war, für den verhinderten Schulband-Projektleiter einzuspringen“, so der 17-Jährige. Wie dieser wirkten auch die Ehemaligen Alina Schwarz und Laura Rückert mit. „Wir haben sehr positive Erinnerungen an unsere Schulzeit, die von einem freundschaftlichen Verhältnis zwischen Schüler- und Lehrerschaft geprägt war“, so die 17-jährige Alina, die gemeinsam mit den übrigen Talentfest-Akteuren zum zweiten Mal nach Kräften von Sascha Engel, dem Vater einer Neuntklässlerin, unterstützt wurde.

„Er hat sogar in der Halle übernachtet, um die Technik rechtzeitig zu installieren, ohne tatkräftige Hilfe dieser Art wäre eine solche Veranstaltung gar nicht möglich“, so Musiklehrerin Evelin Planert. Der auf diese Art Gelobte begründete sein Engagement damit, dass ein solches vonnöten sei, um junge Talente zu fördern. „Das ist kein Selbstläufer, sondern geht nicht ganz ohne Einsatz und Geld“, so der 45-Jährige, der einen klaren Standpunkt vertritt. „Wenn wir den Kindern und Jugendlichen nicht diese Plattform geboten hätten, dann hätten sie in dieser Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit vor dem PC oder am Smartphone gesessen.“

Von Roger Dietze

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