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Grimma Grimmaer Radsportgruppe ist in der Spitze angekommen: Nachwuchs bundesweit vorn
Region Grimma Grimmaer Radsportgruppe ist in der Spitze angekommen: Nachwuchs bundesweit vorn
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17:46 03.01.2017
Erfolgreiche Radsportler: Das RSG-Nachwuchsteam mit Trainer Frank Brückner (l.) und Heiko Zöttler (r.) als Jugendwart und Betreuer. Quelle: Verein RSG
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Grimma

Wenn die Mitglieder im Radsportverein Grimma (RSG) in den Rückspiegel schauen, blicken sie auf ein erfolgreiches 2016 zurück. Sowohl organisatorisch, was Radrennen in der Region betrifft, als auch sportlich, was die Erfolge der Aktiven angeht.

„Für uns als Verein ist das Radrennen Rund ums Muldental ein Highlight“, sagt Mario Langer vom RSG-Vorstand. „Das ist schon jedes Mal ein gehöriger Kraftakt, der bisher nur deshalb gut zu stemmen war, weil alle Vereinsmitglieder beteiligt waren und an einem Strang zogen. Und das hat zur Popularität des Rennens über die Region hinaus beigetragen, so dass die Teilnehmerzahlen uns zum einen in unserem Tun und Handeln bestätigen, zum anderen beweisen, dass es sich um ein Rennen mit attraktivem Streckenverlauf handelt. Dieses Jahr hatten wir knapp 600 Teilnehmer. Und was uns besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass in den Nachwuchsklassen, also in den Altersklassen U11, 13 und 15 immer über 100 Athleten pro Rennen am Start waren. Deutschlandweit ist das schon einzigartig, wenn man da mal die Deutsche Meisterschaft nicht wertet“, freut es den Vereinsvorstand. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, sollte sich den 18. Juni 2017 als Termin für das nächste Radrennen „Rund ums Muldental“ im Kalender vormerken.

Apropos Nachwuchs: „Hier sind wir in Deutschland an der Spitze angekommen – das war unser Ziel“, sagt Langer und nennt die Namen von Rico Brückner und Dominik Röber, die in der Nationalmannschaft mitfahren. Beide Fahrer seien folglich das Aushängeschild des Vereins, wobei Brückner dank seiner Erfolge besonders hervorzuheben sei. „Rico ist sehr ehrgeizig und will immer den maximalen Erfolg - das zeichnet ihn aus“, weiß Langer und berichtet, dass der 17-Jährige dieses Jahr bei Deutschen Meisterschaften den Medaillensatz komplett gemacht hat. Gold auf der Bahn, Silber im Omnium, einem Mehrkampf auf der Bahn, sowie Bronze auf der Straße. Und Dominik konnte in der Bundesliga des Sächsischen Radfahrerbundes überzeugen, weshalb er den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft habe. Beide, Rico und Dominik, haben in diesem Jahr die Straßenweltmeisterschaft im norwegischen Bergen im Visier. „Dieses Ziel ist im Verein bereits mit den Sportlern klar definiert und das Training wird darauf ausgerichtet“, macht Langer eine klare Ansage. Als dritter nennenswerter RSG-Radsportler sei Jakob Zöttler zu nennen, der bei den Junioren U19 mit zwei Siegen in der Bundesliga Achtungserfolge feierte. „Jakob will sich zwar in diesem Jahr etwas zurücknehmen, um der Schule und Ausbildung mehr Zeit zu widmen. Aber ihm folgt von der U17 Robin Rautzenberg, der jetzt in der U19 fährt, so dass wir als RSG weiterhin mit drei Junioren am Start sind“, schaut Langer nach vorn. Zu den hoffnungsvollen RSG-Talenten gehören zudem die Geschwister Hanna und Hellene Zöttler in der weiblichen Jugend U17.

Ein Wort noch zur nicht minder bekannten RSG-Radwandergruppe. „Ja, da kann man nur staunen, wie sich diese Abteilung entwickelt hat. Das belegen die beliebten und regelmäßigen Tagesausfahrten und die Mehrtagesausfahrten sowie der Zusammenhalt. Natürlich wird es dort auch in diesem Jahr unter der Leitung von Bernd Rottmann und Wilfried Arnold weiterlaufen“, zeigt sich Langer optimistisch.

Von Frank Schmidt

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