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Grimma Grimmaer Schaddelmühle zeigt Kunst aus Heimaterde in Leipzig
Region Grimma Grimmaer Schaddelmühle zeigt Kunst aus Heimaterde in Leipzig
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12:37 09.02.2016
Teilnehmer eines Künstlerworkshops unter Leitung von Frank Brinkmann werden ab heute in Leipzig die entstandenen Exponate öffentlich zur Schau stellen. Unter dem Titel „Heimat Erde“ entstanden eigenwillige Plastiken. Frank Brinkmann zeigt Arbeiten von Thomas Weber.   Quelle: Foto: Thomas Kube
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Grimma/Schaddel

 „Kunst aus Heimaterde“ lautet der Titel einer Ausstellung in der Schaddelmühle, die am heutigen Dienstag in der Keramikgalerie terra rossa am Roßplatz 12 in Leipzig öffnet. Sylvia Bohlen, Dirk Richter, Thomas Weber, Gabi Francik, Viktoria Scholz und Rosi Steinbach nutzten während eines Symposiums 2015 unter Leitung von Frank Brinkmann die Gelegenheit, um sich kreativ mit regionalen Tonen und keramischen Erden auseinanderzusetzen. Mit dem Fokus auf Kunstkeramik und der notwendigen Ausstattung – Tonaufbereitungsanlage und ein Werkstatt mit Brennofen – besitzt die Schaddelmühle ein Alleinstellungsmerkmal als Künstlerhaus und Partner im Geopark Porphyrland Sachsen. „Das Künstlerhaus hat die Aufgabe übernommen, die kreative Auseinandersetzung mit der Region und ihren Tonen und keramischen Erden zu fördern“, sagt Frank Brinkmann vom Kunstförderverein Schaddelmühle.

„Es entstanden Kunstwerke unter anderem durch die Technik des Holzbrandes, die etwas Unberechenbares hat. „Die Keramik erhält einen anderen Charakter und Oberflächenreiz“, demonstriert Brinkmann an den Arbeiten von Thomas Weber, der sowohl Kunstwerke mit Elektrobrand, aber auch mit Freifeuer anfertigte. Während Brinkmann und seine Helfer bis kurz vor der Vernissage noch alle Hände voll zu tun haben, um die Ausstellung vorzubereiten, finden bereits die ersten Absprachen für weitere Vorhaben in der Schaddelmühle statt. „Wir müssen an verschiedenen Stellen Unterstützung einwerben“. Denn obwohl die Projekte von viel Idealismus getragen sind, kommen wir nicht ohne finanzielle Mittel aus“, sagt der Vereinschef. Er ist froh, dass er derzeit über Minijobber, Angestellte und Kräfte aus dem Programm soziale Teilhabe verfügt. „Denn die Jugend-Kunst-Projekte wollen gut vorbereitet sein“, erklärt er. Beispielsweise werden sich Schüler aus Kunst-Leistungskursen unter der Anleitung von Rita Barwitzki in der Zeit vom 4. Mai bis zum 4. Juni mit Malerei und Zeichnung befassen. In Vorbereitung ist auch ein regionales Schülertreffen als Fördercamp mit den Schwerpunkten Musik, Zeichnung, Keramik und Kollagen in den Sommerferien. Darüber hinaus gibt es auch wieder Ausstellungen mit professionellen Künstlern wie Stefan Kübler. Der Maler aus Dresden wird vom 18. Juni bis 24. Juli in der Schaddelmühle ausstellen. Mit der Colditzer Porzellanherstellung wird sich eine Ausstellung vom 30. Juli bis 31. August beschäftigen. „Wir sind dazu vom ehemaligen Muldental Keramik-Verein angesprochen worden. Dieser hat Belegstücke aus dem Porzellanwerk gerettet. Eigentlich sollten die geretteten Muster auf dem Schloss Colditz ausgestellt werden. Doch gegenwärtig passt es nicht in das Konzept des Museums“, erklärt er. Auch Zeichnungen und Pastelle von Eckhard Klöthe aus Beucha sowie Arbeiten von Sigrid Huss werden in diesem Jahr in Schaddel zu sehen sein. Natürlich wird es auch wieder einen Workshop „Kunst aus Heimaterde“ geben und den Kunst- und Handwerksmarkt zum dritten Advent.

Von Cornelia Braun

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