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Grimma Grimmaer Schüler stürmen den Tigerenten Club
Region Grimma Grimmaer Schüler stürmen den Tigerenten Club
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05:00 04.03.2010
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Grimma

 

Saskia, Jula, Pascal, Georg und Daniel aus der 6b sind sich einig: „Zum Glück sind wir die Tigerenten und nicht die Frösche. Die Frösche verlieren nämlich immer.“

Aussuchen konnten sie sich das freilich nicht, die Rollenverteilung beim Spiel in der beliebten Kindersendung der ARD wurde vom Studio vorgegeben. Die Frösche kommen diesmal aus Dierbach in Rheinland-Pfalz. „Aber“, mahnt Klassenlehrerin Katrin Hemme ihre Schüler: „Wir spielen nicht gegeneinander, wir spielen miteinander. Das sind unsere Partner.“

Als das Angebot vom Tigerenten Club in der Mittelschule einging, war die 6b die erste Klasse, die Interesse signalisierte. Seit dem Herbst fiebern

die Mädchen und Jungen ihrem großen Auftritt entgegen. Und zwar gemeinsam mit den Mitschülern aus der 6c. Teilnehmer im Club müssen nämlich mindestens 50 Gleichaltrige als anfeuerndes Publikum mitbringen, also werden zwei Klassen gebraucht. Zwischen denen wurden die Rollen aufgeteilt. Die 6b stellt die zwei Sport- und die zwei Wissenskinder für die Spiele, die 6c die drei Tanzkinder. Neben den Wissens- und Sportspielen hat nämlich jede Sendung ein Motto. Diesmal heißt es: „der Choreograph Detlef D. Soost.“ Der Tänzer und Choreograph ist vor allem durch die Sendung Popstars bekannt.

Was genau auf die Tigerenten aus Grimma zukommt, wenn sie am 23. März vor der Kamera stehen, wissen sie noch nicht. Welche Spiele gespielt und welche Fragen gestellt werden, ist eine Überraschung. Dafür darf die Klasse sich schon jetzt Fragen für ihre Lehrerin ausdenken und mit der in der Klassenleiterstunde trainieren. Klar ist auch schon, dass Tom ein paar Stücke aus seiner Mineraliensammlung mit in die Sendung nehmen wird. Tom und Linda sind die Sportkinder, Pascal und Georg sind für die Wissenstests zuständig. Alle vier wurden übrigens ganz demokratisch ausgesucht. „Jeder hat je zwei Namen auf einen Zettel geschrieben“, schildert Jula. „Die die meisten Stimmen hatten, wurden ausgewählt.“

Der Auftritt im Tigerenten Club ist nicht ganz billig, der Weg nach Stuttgart weit. 130 Euro müssen die Eltern für die viertägige Fahrt berappen, und Klassenlehrerin Hemme ist des Lobes voll über die Eltern, die ganz schnell zugesagt hätten. Ebenso freuen sie und Elternsprecherin Cornelia Lichtenstein sich darüber, dass die Stadtverwaltung die gelben T-Shirts finanzieren will, mit denen die Grimmaer antreten möchten.

Mit den Aufnahmen werden die Klassen einen halben Tag beschäftigt sein. Die Spielcrew fährt gegen Mittag ins Studio, die anderen Kinder, also der Fanblock, kommen später nach. Dann wird gedreht, vier Stunden lang. Und vielleicht können sich die Grimmaer am Ende als Sieger feiern. Falls nicht, muss Katrin Hemme baden gehen, so will es die Regel des Tigerenten Clubs. „Für diese Klasse mache ich das gern.“

André Neumann

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