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Grimma Grimmaer Schule bekommt neuen Spielplatz
Region Grimma Grimmaer Schule bekommt neuen Spielplatz
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05:00 05.12.2009
Die Großen weihen den neuen Spielplatz ein. Quelle: Frank Schmidt
Grimma

 Auf der können fortan die Hort- und Grundschulkinder ihren Freizeit- und Schulsport. Allerdings waren die Knirpse nicht anwesend. Was die Übergabe nur zu einem „formellen Akt“ machte, wie es Berger nannte. Und so waren die Großen unter sich. Sprich die Stadtverwaltung und die Bauunternehmen, ebenso Stadträte, Lehrer und Erzieher. Anwesend war auch Anke Kahnt von der Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur, die bei der Akquirierung von Fördergeldern behilflich war.Die Kinder, so kündigte Hortleiterin Ina Pohle an, wollen Anfang des kommenden Jahres mit einem Frühlingsfest die Spiel- und Sportanlage in Besitz nehmen. Weil zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Kinder besonders auf den neu angelegten Rasenflächen sprichwörtlich tiefe Eindrücke hinterlassen würden, so aufgeweicht wie der Boden jetzt noch ist. Festen Boden unter den Füßen hatten derweil die Offiziellen beim Ablaufen der etwa 600 Quadratmeter Pflasterwege, die insgesamt 2600 Quadratmeter Rasen- und rund 800 Quadratmeter Pflanzflächen säumen. Inklusive eines ebenfalls neu angelegten Schulgartens.Die Spielgeräte wurden von Hort und Schule nach bestimmten Kriterien ausgesucht. Zweckmäßig und vielseitig sollten sie sein. „Und lange haltbar“, erhoffte sich Ina Pohle nicht ganz ohne Hintergrund. Die bisherige Spielanlage sei nämlich allzu oft sinnloser und blinder Zerstörungswut zum Opfer gefallen. Ähnliches soll nun ein 285 Meter langer und zwei Meter hoher Zaun verhindern helfen. „Und vielleicht auch die verstärkte Aufmerksamkeit der Bürger in den nahe gelegenen Neubauwohnungen“ appellierte die Hortleiterin an die Zivilcourage der Anwohner. „Manche schweigen lieber, weil sie Repressalien befürchten.“Diese neue Spiel- und Sportanlage haben die Kinder auch „schwachsinnigen Vorschriften“ zu verdanken, drückte sich Berger drastisch aus. Demnach dürfe der Weg zu den Sportstätten nicht länger als acht Minuten sein. Eine Reglementierung der Zeit, die in Grimma West mit der Nutzung der Willi-Schmidt-Sportanlage nicht einzuhalten sei, bisher aber Jahrzehnte lang gut ging, konstatierte Berger.

Vorteil sei es nun, dass die Schüler mit einem Polytansportfeld, einer Weitsprunganlage sowie einer Laufbahn und anspruchsvollen Spielgeräten eine optimale Außenanlage haben. „Die allen Ansprüchen zur Förderung des Schulsports genügt“, stellte das Stadtoberhaupt fest und fügte an: „Damit und mit der neuen Sporthalle sowie mit dem sanierten Schulgebäude haben wir in Grimma West optimale Bedingungen für die Schüler und Lehrer geschaffen.“

Frank Schmidt

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