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Grimmaer Westring erhält Fahrstuhl und Balkons zur Freude der Mieter

Modernisierung Grimmaer Westring erhält Fahrstuhl und Balkons zur Freude der Mieter

Der Westring 34 bis 48 wird für 2,2 Millionen Euro saniert. Nach der Fertigstellung sind 40 von insgesamt 78 Wohnungen barrierefrei zu erreichen. Außerdem erhalten 40 Wohnungen Balkons, so dass alle damit ausgestattet sind.

Der Wohnblock Westring 34 bis 48 wird gegenwärtig in Grimma saniert.

Quelle: Thomas Kube

Grimma. Seit 42 Jahren wohnt Gerhard Schnell am Westring. Er gehörte  zu den Erstmietern, als der Wohnblock Westring 34 bis 48 fertig gestellt wurde. „Ich kann mich noch genau daran erinnern, als wir  im September 1974 hier einzogen“, sagt der 77-Jährige. Obwohl  er seit einem halben Jahr mit Dreck und Lärm im Wohnobjekt leben muss, freut er sich über die fleißigen Handwerker. Mittlerweile ist er auch nicht mehr der Jüngste, und es entstehen vier Fahrstühle in den Hauseingängen Westring 34 und 36 sowie 46 und 48. Die Fahrstuhlschächte werden von der Firma Hochbau Ganzig gemauert. Dirk Krause und Ingo Spitzer von der Firma waren guter Dinge, dass die Arbeiten zügig vorangehen. „Nach der Fertigstellung sind 40 von insgesamt 78 Wohnungen barrierefrei zu erreichen. Die Fahrstühle werden nicht an der Fassade angebaut, sondern im Innenbereich des Wohnblockes platziert“, erklärt die Geschäftsführerin der Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft (GWB), Katrin Hentschel. „Dazu mussten jedoch einige Wohnungen verkleinert werden“, ergänzt der Technische Leiter der GWB, Riad Dargazanli. Er ist erst seit wenigen Wochen bei der GWB. Im Zuge der Umbauarbeiten werden auch alle Wohnungen mit einem Balkon ausgestattet und ältere Balkone instandgesetzt. Gerhard Schnell gehörte bereits zu den glücklichen Besitzern eines Balkons. Darüber hinaus wird das Heizsystem modernisiert. „Das vorhandene Einrohrheizsystem wird durch ein energieeffizienteres Zweirohrheizsystem ersetzt und alle Heizkörper erneuert. „Über 20 Wohnungen wurden freigelenkt, auch um den Einbau der Fahrstuhlschächte zu ermöglichen“, erzählt die Geschäftsführerin. Die leerstehenden Wohnungen erhalten eine grundlegende Sanierung. In diesem Zusammenhang werden moderne Wannen- beziehungsweise Duschbäder – alle mit Fenster – geschaffen. „Zur sicherheitstechnischen und funktionellen Abrundung statten wir alle Wohnbereiche mit neuen Wohnungseingangstüren und die Kellerbereiche mit Brandschutztüren aus“, sagt Katrin Hentschel. Abschließend erhält die Fassade einen neuen Farbanstrich und der Treppenbereich wird gemalert. Auch  die Außenanlagen werden gestaltet. Dazu gehört, dass ein Carport für die Fahrräder errichtet wird, damit die Mieter ihre Fahrräder nicht in den Keller abstellen müssen. Insgesamt nimmt die GWB 2,2 Millionen Euro in die Hand, um den Wohnblock zu modernisieren. „Zuletzt wurde der Wohnblock in den 90er-Jahren saniert“, erinnert sich Gerhard Schnell. Damals wurde die Fassade energetisch aufgewertet und gestrichen, wurden neue Fenster eingebaut sowie eine Wechselsprechanlage installiert.

„Wir haben schon die ersten Anfragen von potenziellen Mietern erhalten, die nach der Sanierung in den Wohnblock einziehen wollen“, so die Geschäftsführerin. Zum Erstbezug stehen 1-Raum-Wohungen mit etwa 34 Quadratmetern Wohnfläche, 2-Raum-Wohnungen mit 45 Quadratmetern, 3-Raum-Wohnungen mit 61 Quadratmetern zur Verfügung. Sehr gefragt sind die im 4. Obergeschoss entstandenen 4- und 5-Raum-Wohnungen.

„Wir bedanken uns für das Verständnis der Mieter, die mehrere Monate den Baulärm ertragen mussten, aber spätestens zu Weihnachten wird dieser vergessen sein und sie werden in einem attraktiven Wohnumfeld leben“, so die Geschäftsführerin. Mitte November sollen die Bauarbeiten beendet sein.  Darauf freut sich auch Gerhard Schnell. Denn das Leben im Westring wird nicht nur schöner, sondern auch sicherer werden.

www.wohnen-in-grimma.de

Von Cornelia Braun

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