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Grimmas Großbaustellen als „Geheimsache“?

Grimmas Großbaustellen als „Geheimsache“?

Grimma. Drei große Baustellen – die Hochwasserschutzanlage, die Pöppelmannbrücke und das Schloss – prägen derzeit das Bild von Grimma. Für die Grimmaer und Besucher der Stadt offensichtlich, jedoch nicht unbedingt nachvollziehbar, welche Arbeiten wo und wann durchgeführt werden.

. Darauf machte Stadtrat Hans-Jörg Dossin (Bürger für Grimma) jetzt aufmerksam.

„Als ich kürzlich am Steinbaum auf dem Volkshausplatz stand, war dort eine Reisegruppe. Die Leute waren sehr interessiert und fragten, wo hier die Hochwasserschutz-Mauer entlang führen würde, wie es mit der Brücke weiter geht und anderes." Dossin sagte nun, dass es dringend nötig sei, Informationstafeln an den wichtigen Standorten der Baustellen aufzustellen, damit die Bürger und Besucher der Stadt über die Bauvorhaben Bescheid wissen.

Oberbürgermeister Matthias Berger meinte daraufhin, dass die Stadt schon seit längerem vorgehabt habe, einen Container aufzustellen, in dem Schautafeln und Informationen zu den gegenwärtigen Baustellen Auskunft geben. „Doch beim gegenwärtigen Vandalismus in Grimma sind wir noch sehr unentschlossen und haben das erst einmal zurückgestellt aus Angst, dass in so einem öffentlichen Container alles kaputt gemacht werden könnte", sagte er. Sebastian Bachran von der Stadtverwaltung fügte hinzu, dass es auch schon den Gedanken gegeben habe, im bislang ungenutzten Weinkeller des Rathauses eine solche Informationsstrecke einzurichten. „Wir haben uns schon Gedanken darüber gemacht und wollten das an geeigneter Stelle wie eine Art kleines Museum einrichten", sagte Stadtoberhaupt Berger.

Stadtrat Hans-Jörg Dossin gab sich mit den Visionen der Verwaltung nicht zufrieden und meinte, dass sichtbare Tafeln informativer wären als eine Präsentation im Weinkeller oder in einem Container. Abgeordneter Johannes Heine (Freie Wähler) stimmte ihm zu und sagte: „Auch auf der anderen Seite der Brücke stehen oft Leute und schauen dort gerade mal auf die Plane der Baufirma, wissen aber nicht, was hier gemacht wird." Und an der Mühlstraße, wo man eigentlich den Eingang zum schönen Muldenwanderweg habe, sei ein Gitter davor, und keiner wisse Bescheid, warum hier abgesperrt sei. Auch Stadtrat Georg Dornig (Grimmaer) sprach sich dafür aus, dass Informationstafeln an den wichtigsten Punkten der gegenwärtigen Grimmaer Großbaustellen unabdingbar seien.

Silke Hoffmann

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