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Grimma Großbardauer Herde: Landratsamt bestätigt Tötung von 78 Rindern
Region Grimma Großbardauer Herde: Landratsamt bestätigt Tötung von 78 Rindern
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15:56 21.07.2016
Insgesamt mussten 78 Tiere der Großbardauer Herde getötet werden. (Archivfoto)   Quelle: Frank Schmidt
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Grimma/Großbardau

 Wegen fehlender Kennzeichnungen hat das Landratsamt Leipzig nun einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Leipzig umgesetzt. Wie am vergangen Freitag berichtet, hatte das Gericht die vorgesehene Tötung der verbliebenen 33 Rinder erlaubt und damit einen Eilantrag des betroffenen Landwirtes Arnd Viehweg aus Großbardau abgewiesen. Die Tiere seien inzwischen nicht mehr am Leben, sagte eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch. Über den Vorgang hatte zuerst die Online-Ausgabe der „Sächsischen Zeitung“ berichtet.

Das Landratsamt hatte bereits im Juni die Herde des Bauern aufgelöst. 45 Tiere wurden vor dem Eilantrag gekeult. Insgesamt wurden nach Beendigung der Maßnahme demnach also 78 Tiere getötet. 71 weitere Rinder, die anhand von Ohrenmarken identifiziert werden konnten, wurden verkauft

Das Gericht sah die vorliegende Beseitigungsanordnung des Landkreises Leipzig dem Bericht zufolge als rechtmäßig an. Ausschlaggebend dafür waren der Behördensprecherin nach Verstöße des Landwirts gegen die „obliegenden Kennzeichnungs- und Registrierungspflichten“.

Von dpa/bw

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