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Grimma Grundschule in Gimma-Süd steht vor Sanierung
Region Grimma Grundschule in Gimma-Süd steht vor Sanierung
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05:00 12.03.2011
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Beschlossene Sache war bereits die energetische Sanierung der Schule. Dafür nutzt die Stadt ein spezielles Förderprogramm, mit dem aber nur gebaut werden darf, was zur Energieeinsparung führt: Dach, Wärmedämmfassade, Fenster oder auch Wasserleitungen, nicht aber Klassenräume, Toiletten, Waschbecken. Schon als der Stadtrat Ende 2009 den Baubeschluss für die energetische Sanierung fasste, war man sich weitgehend einig, dass sich eine Innenraumsanierung anschließen müsse, um nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben.

Die wurde jetzt beschlossen. Zusätzlich zur energetischen Sanierung, die mit 1,2 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagt ist, werden die Kosten für die Innenraumsanierung mit weiteren 1,4 Millionen aufgerechnet.

Allerdings gibt es dafür, anders als für die energetische Sanierung, für die die Stadt eine Zusage über 800 000 Euro von Bund und Land hat, bisher keine Fördermittelzusage. Um dennoch wenigstens die Sanitäreinrichtungen fertig stellen zu können, teilt die Stadt die Innenraumsanierung in zwei Bauabschnitte und finanziert den ersten Bauabschnitt im Umfang von reichlich 300 000 Euro aus Eigenmitteln unter Zuhilfenahme einer vom Freistaat gezahlten Investitionspauschale. Für den zweiten Bauabschnitt im Umfang von weiteren 1,1 Millionen Euro soll dann erneut ein Förderantrag für Schulbauten gestellt werden.

Für die Schule bedeutet das, dass sie voraussichtlich ab Sommer erneut zur Baustelle wird. Schulleiterin Dietlind Barth hofft, dass die Arbeiten kurz vor und während der Sommerferien so begonnen werden, dass danach wieder Unterricht möglich ist.

Der zweite Bauabschnitt, mit dem die Stadt nach den Sanitärräumen im nächsten Jahr den Rest des Schulhauses innen sanieren lassen will, wurde ausdrücklich unter den Vorbehalt einer Förderung gestellt. Stadtrat Klaus-Dieter Tschiche (SPD), sieht in den bisherigen Äußerungen des Freistaates auch die Gefahr, eine Förderung könnte abgelehnt werden. Für den Fall mahnte er an, dass die Schule bei der Verteilung des städtischen Geldes auf jeden Fall Vorrang vor anderen Projekten haben sollte.

Neben dem Baubeschluss befasste sich der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung auch noch einmal mit der neuen Sporthalle, die teilweise das Landratsamt mit finanziert hatte. Wegen Bauverzögerungen und steigender Baupreise wurden die geplanten Kosten überschritten. Einschließlich Abriss der alten Halle kostete der Bau gut 1,6 statt 1,45 Millionen Euro.

André Neumann

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