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Grimma Heimatverein Großsteinberg will Via Regia bekannt machen
Region Grimma Heimatverein Großsteinberg will Via Regia bekannt machen
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16:45 19.05.2015
Schwer zu finden: Die Rote Bank im Beiersdorfer Wald. Der Weg dorthin soll ausgeschildert werden. Quelle: Archiv Rolf Langhof

"Durch unsere Gemeinde verläuft die Via Regia", sagt er. "Das ist ein Schatz, der gehoben werden muss." Die Hohe Straße in Großsteinberg sei Bestandteil der ältesten und längsten Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa. Bislang, so Langhof, der auch Ortschronist von Großsteinberg ist, wisse das kaum jemand. Mit dem Heimatverein will er eine Wanderung zur Via Regia unternehmen. Danach soll mit den Gemeinderäten und den anderen Vereinen von Parthenstein diskutiert werden, wie mit dem Wissen um den Schatz verfahren werden kann.

Ohne den Heimatverein würde dem Dorfleben viel fehlen. Die 26 Mitglieder starke Gruppe organisiert Frühlings-, Erntedank- und Glühweinfest sowie den Reformationstag. "Diese Veranstaltungen finden großen Anklang, wir haben auch Besucher aus den anderen Ortsteilen", berichtet Langhof. "Und wir kommen zu bescheidenen Einnahmen, die wir unserem Ort für gemeinnützige Zwecke zurückgeben können."

Mit den Mitteln soll dieses Jahr der Weg zur Roten Bank beschildert werden. Dabei handelt es sich um eine Sitzgelegenheit aus Porphyr, die den Wanderer im Beiersdorfer Wald zum Verweilen einlädt. "Sie ist allerdings sehr schwer zu finden", sagt Langhof. Nur wenige würden wissen, wie sie dorthin gelangen. Das solle sich durch die Beschilderung ändern.

Gemeinsame Aktionen, gemeinsame Unternehmungen schweißen die Vereinsmitglieder zusammen. Sie gehen wie beispielsweise in dieser Woche kegeln, sie feiern unter anderem Fasching, und sie brechen zu Ausflügen auf. "Ziele gibt es in der Region viele", weiß Langhof. "Da wären zum Beispiel der Seerosenteich bei Klinga oder der Müncherteich bei Grethen."

Naturgemäß spielt für den Heimatverein auch die Geschichte des Dorfes eine bedeutende Rolle. Neues Projekt soll laut Langhof eine Ausstellung zum Spielmannszug Großsteinberg werden. Er wäre dieses Jahr runde 50 geworden, wenn er sich nicht in den 1990ern aufgelöst hätte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.06.2013

Pfeifer, Frank

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