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Grimma Historisch bedeutsame Bauwerke als Modell in der St. Georgenkapelle zu sehen
Region Grimma Historisch bedeutsame Bauwerke als Modell in der St. Georgenkapelle zu sehen
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14:00 05.10.2017
Hans Waldowski (r.) bereitet eine neue Ausstellung in der St. Georgenkapelle in Grimma vor. Quelle: Thomas Kube
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Grimma

Die Kleine Galerie St. Georgenkapelle in Grimma lenkt in diesem Monat mit einer ganz besonderen Ausstellung die Aufmerksamkeit auf sich: „Via Regia Sculptura“. Wie eine Perle fügt sich die mittelalterliche Kapelle des Georgenhospitals in die Kette kultureller Blickpunkte entlang der alten „Kulturstraße des Europarates“ von Kiew nach Santiago de Compostela, die gerade wieder belebt wird. Dieser „Königsweg“ von Kiew im Osten in Richtung Leipzig führte schon im Mittelalter durch Königsbrück und Mutzschen auch am Sankt Georgenhospital in Grimma vorbei.

Ute Hartwig-Schulz, die Mutzschener Bildhauerin vom Künstlergut Prösitz, sagt, „kein besser Werkzeug als Menschenhände“ und hat die Protagonisten für einen neuen Ort der Begegnung zusammengebracht – geschickte Handwerker vom Architekturmodellbau Königsbrück, Bildhauerkunst von Ute Hartwig-Schulz und Malermeister und Galerist Bernd Aurig. Seit dem Jahr 2000 bauen Handwerker in der Werkstatt Königsbrück historisch bedeutsame Bauwerke entlang der Via Regia als Modelle im Maßstab 1 : 25 mit viel Kunstfertigkeit und Liebe zum Detail nach. Dazu gehören die Amts- und Ratsfronfeste von Oschatz aus dem Jahre 1377 oder auch das Lutherhaus von Eisenach. Hier trifft Kunst auf Architektur und feinste Handwerksfertigkeit. Die Präsentation wird komplett durch eine Vielzahl von Schau- und Informationstafeln zu Modellen von historischen Bauwerken entlang der Via Regia von Breslau bis Saarbrücken.

Ein wahrer Ort der Begegnung, wie ihn Ute Hartwig-Schulz mit diesem Projekt anstrebt. Begegnungen im Dienst der Kunst und zur Freude der zahlreichen Besucher gibt es in der Kapelle nun bereits seit September 2010. Höchste Zeit, den ehrenamtlichen Helfern zu danken, die als Freundeskreis der St. Georgenkapelle den Betrieb monatlich wechselnder Ausstellungen seit sieben Jahren gewährleisten. Da ist die langfristige Planung und Organisation, das Plakatdesign und die Plakatierung bis zum Rasenschnitt um die Kapelle und die Besucherbetreuung. Die neue Ausstellung wird am Sonnabend mit einer Vernissage ab 15 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 5. November jeden Sonnabend und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Von lvz

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