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Grimma Höfgen verzaubert: Grimmaer Lämmermarkt als idyllisches Picknickplätzchen
Region Grimma Höfgen verzaubert: Grimmaer Lämmermarkt als idyllisches Picknickplätzchen
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14:13 19.03.2018
Katrin Achilles mit Tochter Francesca hatten den perfekten Picknickkorb dabei. Quelle: Bert Endruszeit
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Grimma/Höfgen

„Ob es regnet oder die Sonne scheint, wir verpassen keinen Lämmermarkt“. Nicht nur die beiden Grimmaer Doris Schmidt und Brigitte Biegel sahen das am Montag so. Am 1. Mai steht für zahlreiche Neugierige traditionell „Lämmermarkt und Morristanzfest“ an der Denkmalschmiede Höfgen auf dem Feiertagsprogramm. „Dieser Baum hier ist immer unser fester Platz - falls er nicht schon besetzt ist“, sagten die beiden Damen. Diesmal lohnte sich das frühzeitige Erscheinen, so gab es noch viel freie Picknickflächen. „Die Lose Skiffle Gemeinschaft interessiert uns heute am meisten.“

Perfekt ausgerüstet kam die Leipzigerin Katrin Achilles mit Ehemann Kay und Tochter Francesca zum Lämmermarkt. „Unseren Picknickkorb nutzen wir bestimmt schon 15 Jahre. Da ist alles drin: Tassen, Teller, Besteck und Servietten. Etwas Aufschnitt sowie Marmelade und Eier haben wir auch noch mit.“ Alles weitere werde dann bei den zahlreich erschienenen Händlern gekauft. „Wir gehen auf jeden Fall noch zum Käsestand.“

Zwei Liegestühle hatten die Frohburger Steffen Schäwitz und Marco Bahndorf dabei. Keine aus dem Gartenmarkt, sondern welche mit Geschichte. „Die habe ich bei einem Dachabriss entdeckt, die Besitzer wollten die eigentlich gleich entsorgen“, sagte Schäwitz. Für den Lämmermarkt seien die noch aus DDR-Zeiten stammenden Liegestühle mit originalem Bezug genau richtig. „Hier kann man einfach mal runterfahren und schön entspannen“, betonte Bahndorf. „Und man lässt die Leute flanieren und schaut zu.“

Die kleinen Besucher waren in der Holzwerkstatt von Diana Pohl genau richtig. Die Parthensteinerin lässt sich zu jeder Veranstaltung etwas Neues einfallen. Diesmal ging es hinaus aufs Meer. Natürlich nur symbolisch, doch ihre kleinen Katamarane wurden schon auf ihre Schwimmfestigkeit getestet. „Den Bauplan habe ich mir ausgedacht und dann alles ausprobiert. Es war gar nicht so leicht herauszufinden, wie man die kleinen Boote bauen muss, damit sie sich gut auf dem Wasser halten.“ Doch es klappte alles. „Das sind jetzt die schnellsten Katamarane der Welt. Die Kinder können hier sägen und feilen und am Schluss auch noch das Segel setzen.“ Auch wenn der Bauplan fertig ausgetüftelt war, hatten die Kinder viele Möglichkeiten, ihr Wunschboot ganz individuell zu gestalten. Und die Mädchen und Jungen ließen sich nicht lange bitten. Selbst an kleine Passagiere wurde gedacht - Tierfiguren aus aller Welt, die schon bald auf Seereise gehen können.

Für den musikalischen Auftakt des Tages sorgte die Leipzig Ska-Band Tetrête. Schon bei den ersten Klängen sammelten sich zahlreiche Besucher an der Bühne - und es wurden immer mehr.

Von Bert Endruszeit

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