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Grimma Hoffen auf Fördermittelbescheid für Naunhofer Horterweiterung
Region Grimma Hoffen auf Fördermittelbescheid für Naunhofer Horterweiterung
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14:13 19.05.2015
Bestand und Anbau: Links ist das Gebäude vom Hof der Grundschule aus zu sehen. Farbig lässt sich der Anbau erkennen, der genauso bunt gestaltet werden soll wie das bisherige Gebäude, das hier in Schwarzweiß wiedergegeben ist. Rechts der Giebel von der Lindenstraße her mit integriertem Treppenhaus. Quelle: Architekturbüro Stefan Martin

Doch zur Bedingung hat sie einige Zuarbeiten gemacht, die jetzt das Bauamt noch auf die Schnelle liefern muss. Der Leiter der Behörde, Thomas Hertel, ist zuversichtlich, den Wunsch des Kreditinstituts rechtzeitig erfüllen zu können. "Ich gehe davon aus, dass wir den Fördermittelbescheid schnell erhalten", sagte er in einem Gespräch mit der Leipziger Volkszeitung.

Wenn das Dokument eintreffen sollte, muss alles Schlag auf Schlag gehen. Deshalb will das Rathaus einen Vorlauf schaffen. Heute Abend soll der Vergabeausschuss laut Hertel die Art der Ausschreibung und des Leistungsverzeichnisses für den Erdbau, die Bodenplatte und den Rohbau beschließen, damit die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen kann. "Schon im November könnte der Ausschuss somit die Aufträge vergeben", blickte er voraus. Damit wären alle Voraussetzungen gegeben für den eigentlichen Bauauftrag. Diesen dürfe der Bürgermeister unterschreiben, sobald der Fördermittelbescheid vorliegt. Ziel sei ein Baubeginn Anfang Dezember. Dann entscheide das Wetter im Winter darüber, wie zügig alles vorangeht. Hertel hofft, dass mit Ende der Herbstferien des kommenden Jahres der Anbau übergeben werden kann.

Der Erweiterung des Hortes wird nötig, weil die Zahl der in der Stadt zu betreuenden Kinder steigt. 230 Mädchen und Jungen kommen zurzeit im Haus unter, die Kapazität soll auf 336 Plätze steigen. Das Gebäude wird deshalb um zehn Meter in Richtung Lindenstraße verlängert. Im Erdgeschoss und in der ersten Etage werden jeweils zwei Gruppenräume entstehen. Bei Bedarf lassen sich später auch im Dachgeschoss zwei Gruppenräume einrichten. Das jetzige Treppenhaus wird abgerissen und am neuen Giebel installiert. Es soll wieder so eingesetzt werden, dass es von der Gebäudeseite her nicht zu sehen ist.

Als das Projekt im März im Vergabeausschuss beraten wurde, hatten die damaligen Abgeordneten Harry Eichhorn (Linke) und Frank Möckel (Unabhängige Wählervereinigung) angeregt, einen Lift einzubauen, um der von den Vereinten Nationen geforderten Inklusion gerecht zu werden, die eine selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben vorsieht. Zumindest ein Stück weit wurde dem nun Rechnung getragen. Hertel: "Wir bauen zwar keinen Aufzug ein, aber wir haben für ihn einen Platz vorgesehen." Nur die erforderlichen Lift-Wände würden errichtet. In sie würden aber Zwischendecken eingezogen, um den Platz vorerst für kleine Räume nutzen zu können. Sollte später ein Fahrstuhl eingebaut werden, müssten diese Decken lediglich herausgerissen werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.10.2014
Pfeifer, Frank

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