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Grimma Hohnstädt feiert Sanierung des Kirchturms
Region Grimma Hohnstädt feiert Sanierung des Kirchturms
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14:59 29.06.2010
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. Nach 36 Jahren wurde das damals nach einem Gewitter zurückgebaute Wahrzeichen wieder aufgebaut (LVZ berichtete). Nun wurde ihm mit einem Festgottesdienst gehuldigt.

Es ist nicht nur ein Werk der Bauleute. Es waren ganz besonders die Gemeindemitglieder, die sich für den Wiederaufbau stark machten und dafür 30 000 Euro an Spenden aufbrachten. Doch es war auch eine günstige Gelegenheit, denn das gesamte Gotteshaus wurde für eine Generalsanierung der Außenfassade eingerüstet. Warum also nicht damit auch den Turm wieder so herstellen, wie ihn viele ältere Hohnstädter in Erinnerung haben?

Für Pfarrer Arno Leye verbinden sich mit der sanierten Kirche zwei Dinge. „Einmal, dass die Gemeinde Träume hatte und diese formulierte. Dass es möglich ist, etwas zu schaffen, was man sichtbar in die Welt setzen kann. Und dass man dafür Mitstreiter suchen muss und auch finden kann. Zum anderen ahne ich als Pfarrer, wie selten so etwas passiert." Und er sieht in der Kirchensanierung einen „Mosaikstein für Hohnstädt". Weitere seien die neue Turnhalle, der neue Supermarkt und auch die neue Feuerwehr. „Diese Mosaiksteine skizzieren hier einen Ort mit hoher Identität, weil es die Leute so wollten." Bemerkenswert erschien ihm noch zu sagen, dass es einer alleine nicht geschafft hätte, besagte Mosaiksteine zu einem erkennbaren Bild zusammenzufügen.

Äußerlich sei der Kirchenbau abgeschlossen, abgesehen von einigen wenigen Handgriffen an der Außenanlage. Damit aber sei ein solides Fundament entstanden, den Bau innerhalb der Kirchgemeinde fortzusetzen. Also das Vernetzen von Gedanken, Ideen und Anregungen verschiedener Gruppen. „Um Punkte wieder anzustoßen, wo man möglicherweise denkt: Ach, das war damals, heute kriegen wir das nicht mehr hin. Zum Beispiel Christenlehre, Bibelwochen und Chor." Es fange immer alles klein an. Wie eben auch der Wiederaufbau der Kirchturmspitze, der für Neues innerhalb der Gemeinde Kraft geben könne.

Frank Schmidt

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