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Grimma Im Colditzer BBS-Hauptgebäude rücken 2016 die Handwerker an
Region Grimma Im Colditzer BBS-Hauptgebäude rücken 2016 die Handwerker an
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11:09 01.03.2016
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Colditz

 Die Stadt Colditz will in diesem Jahr den vierten Bauabschnitt bei der Modernisierung und Instandsetzung der Bildungs- und Begegnungsstätte (BBS) Am Ring, der ehemaligen Betriebsberufsschule, in Angriff nehmen. Dieser betrifft das Hauptgebäude. In seiner jüngsten Sitzung vergab der Stadtrat dazu einstimmig mehrere Planungsleistungen und beschloss für deren Finanzierung zugleich einen Vorgriff auf den noch nicht genehmigten Haushalt 2016. Das Colditzer Ingenieurbüro Schlender & Heiser wird für 48 000 Euro die Objektplanung für Gebäude und Innenräume übernehmen. Die technische Ausrüstung/Elektroinstallation wird das Grimmaer Ingenieurbüro Stoppe & Leistner planen – Kosten 17 000 Euro –und die technische Ausrüstung/Heizungs- und Sanitärinstallation für 25 000 Euro das Colditzer Ingenieurbüro Schneider.

 Die BBS umfasst drei Gebäude. „Bisher haben wir die äußeren Hüllen saniert, das heißt Dach, Fenster und Fassade“, sagt Silka Gläser vom Bauamt. Das Innere hingegen sei immer nur teilsaniert worden, so wie die Inhalte gebraucht beziehungsweise das nötige Kleingeld vorhanden war. So ist im Hauptgebäude das erste Obergeschoss bereits tipptopp, hier zog vor fünf Jahren die Kita „Regenbogen“ ein, der Keller wurde für Vereine hergerichtet, hier befinden sich unter anderem Sanitär- und Umkleideräume für die Sportler. Im Nebengebäude verfügt das Stadtarchiv über sanierte Räume und die Sophienschule über ein Hauswirtschaftskabinett. Im Bauabschnitt 4 sollen nun in diesem Jahr die restlichen Etagen des Hauptgebäudes innen saniert werden, nächstes Jahr folgen Turnhalle und hinterer Schulanbau und 2018 der Rest. „So ist der Plan“, sagt Gläser.

Während die Kita im ersten Obergeschoss von den vorgesehenen Bauarbeiten nicht beeinträchtigt werde, wie Gläser versichert, sieht das im zweiten Obergeschoss, das von Vereinen unterschiedlich intensiv, von Vereinstätigkeit bis zu Lagerräumen, genutzt wird, ganz anders aus. Die Etage muss für die Bautätigkeit geräumt werden. „Wir werden die Vereine noch informieren, allerdings können wir zum jetzigen Zeitpunkt den Beginn der Bauarbeiten noch nicht bestimmen“, sagte Gläser und ergänzte: „Unser größtes Problem ist jedoch die Verlegung des Hortes der Volkssolidarität, der im Erdgeschoss sein Domizil hat. 89 Kinder sind betroffen.“ Hier sei man noch auf der Suche nach einem Ausweich.

Insgesamt sind die Baumaßname im vierten Abschnitt mit 576 000 Euro kalkuliert. „Wir hoffen auf eine Förderung von zwei Dritteln über das Städtebauförderungsprogramm ,Kleinere Städte und Gemeinden’, informierte Gläser. Fördermittel seien bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt.

Von Ines Alekowa

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