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Im Trebsener Haushalt klafft ein Loch

Im Trebsener Haushalt klafft ein Loch

Der Stadtrat Trebsen hat den Übertrag von finanziellen Mitteln in Höhe von etwa einer Million Euro aus dem Jahr 2014 in den laufenden Haushalt 2015 beschlossen.

Trebsen. Rechtlich gedeckelt wird der Beschluss von der Sächsische Kommunalhaushaltsverordnung, wonach zweckgebundene Gelder für Investitionen bei Übertragung in Folgejahren bis zur Fälligkeit der Zahlung verfügbar bleiben.

Im Klartext handelt es sich um Ausgaben für Aufträge und Planleistungen, die im Jahr 2014 begonnen wurden, jedoch erst 2015 fertiggestellt werden. In der von Kämmerer Tilo Müller erstellten Auflistung sind Baumaßnahmen auf Verkehrsflächen aufgeführt, die aufgrund besonderer Schäden, konkret nach der Juni-Flut 2013, notwendig geworden sind. Etwa der Gehweg an der Muldebrücke, der Geh- und Radweg von Trebsen nach Neichen, die Instandsetzung Walziger Weg und Pappelweg, Arbeiten am Mutzschener Wasser sowie die Bootsanlegestege am Wehr Trebsen, die Wiederherstellung von Wegen und Plätzen im Schlosspark und die Verwallung am Hochwasserdeich. Weitere Maßnahmen betreffen unter anderem die Abrechnung der Bautätigkeiten in der Seilergasse, die Brandschutzertüchtigung in der Sport- und Kulturstätte, Pflege- und Fällarbeiten in der Lindenallee im Schlosspark, Restarbeiten nach Erneuerung der Einfahrtstore am Feuerwehrgerätehaus in Trebsen, den Erwerb von Grundstücken im Industriegebiet I sowie die Erneuerung des Servers für die allgemeine Verwaltung im Rathaus.

In der Satzung für das Haushaltsjahr 2015, die ebenfalls beschlossen wurde, klafft ein Finanzloch von etwa einer Million Euro. Das errechnet sich aus den geplanten Einnahmen von knapp fünf Millionen Euro, denen Ausgaben von etwa 5,8 Millionen Euro gegenüberstehen. Auf den Posten Investitionen geschaut, beträgt das Minus 318 121 Euro, geplant sind hier Ausgaben in Höhe von 923 232 Euro. Trotz der Minusbeträge sei der Haushalt genehmigungsfähig, da sich die Stadt nicht in der Konsolidierung befindet, versicherte Müller. Die Pro-Kopf-Verschuldung der knapp 3900 Einwohner betrage 62,60 Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.03.2015
Frank Schmidt

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