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In Skoplau Bauverzug von bis zu einem Jahr

In Skoplau Bauverzug von bis zu einem Jahr

Noch bis zu einem Jahr lang kann sich der Straßenbau bei Skoplau hinziehen. Der nördliche Teil der Staatsstraße 44 und die Ortslage sind zwar fertig. Doch auf dem 300 Meter langen Abschnitt südlich von Skoplau kam es zu unvorhergesehenen Komplikationen.

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Baustelle bleibt erhalten: Ein Jahr kann es noch dauern, bis diese Zufahrt aus dem Süden nach Skoplau für den Verkehr freigegeben wird. Im Baugrund haben sich ungeahnte Probleme aufgetan. Neue Untersuchungen sind nötig.

Quelle: Robin Seidler

Colditz/Skoplau. Seit Oktober vergangenen Jahres leben die Skoplauer mit der Großbaustelle. Und sie brauchen weiter Geduld. Südlich des Ortes verläuft die Trasse über ein Gebiet, das durch den Altbergbau belastet ist. Das sei im vorab bekannt gewesen, sagt Peter Welp, Pressesprecher des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Nach intensiven Voruntersuchungen im Baugrund und Recherchen zum Altbergbau im Oberbergamt hätten die Planungen die besonderen Umstände berücksichtigt. Inzwischen seien "umfangreiche Leistungen zur Herstellung eines standsicheren Straßenkörpers" realisiert worden.

Während der Bauarbeiten, so Welp weiter, "stellte sich jedoch heraus, dass einiges im Baugrund anders aussah als ursprünglich angenommen." Bevor die Straße für den Verkehr freigegeben werden könne, müssten weitergehende Untersuchungen angestellt werden. Eventuell seien sogar ergänzende Sicherungsmaßnahmen erforderlich.

Die Folge wird laut Welp eine Verzögerung von bis zu einem Jahr sein. Ziel sei es, eine endgültige und dauerhafte Standsicherheit der Straße zu gewährleisten und die seit vielen Jahren bestehende Vollsperrung aufzuheben. Die beiden Abschnitte der Staatsstraße in Richtung Podelwitz und Meuselwitz würden deshalb als Zufahrten weiterhin gesperrt bleiben. Von dieser Regelung ausgenommen seien - wie bisher - die Anwohner und der landwirtschaftliche Verkehr.

Inzwischen sind in Skoplau rund zwei Millionen Euro verbaut worden. Über die gesamte Strecke von etwa 1700 Metern wurde ein neuer Entwässerungskanal angelegt, der in ein Regenrückhaltebecken mündet, das mittlerweile funktionstüchtig ist. Von dessen Auslauf bis zum Schanzenbach ist über eine Strecke von etwa 400 Metern eine befestigte Raubettmulde hergestellt worden. Neue Bäume und Sträucher sind in die Erde gekommen. Die Arbeiten an den Gehwegen und Bordsteinen werden noch eine Weile in Anspruch nehmen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.12.2013
Seidler, Robin

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