Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma In Skoplau Bauverzug von bis zu einem Jahr
Region Grimma In Skoplau Bauverzug von bis zu einem Jahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 14.12.2013
Baustelle bleibt erhalten: Ein Jahr kann es noch dauern, bis diese Zufahrt aus dem Süden nach Skoplau für den Verkehr freigegeben wird. Im Baugrund haben sich ungeahnte Probleme aufgetan. Neue Untersuchungen sind nötig. Quelle: Robin Seidler
Colditz/Skoplau

Seit Oktober vergangenen Jahres leben die Skoplauer mit der Großbaustelle. Und sie brauchen weiter Geduld. Südlich des Ortes verläuft die Trasse über ein Gebiet, das durch den Altbergbau belastet ist. Das sei im vorab bekannt gewesen, sagt Peter Welp, Pressesprecher des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Nach intensiven Voruntersuchungen im Baugrund und Recherchen zum Altbergbau im Oberbergamt hätten die Planungen die besonderen Umstände berücksichtigt. Inzwischen seien "umfangreiche Leistungen zur Herstellung eines standsicheren Straßenkörpers" realisiert worden.

Während der Bauarbeiten, so Welp weiter, "stellte sich jedoch heraus, dass einiges im Baugrund anders aussah als ursprünglich angenommen." Bevor die Straße für den Verkehr freigegeben werden könne, müssten weitergehende Untersuchungen angestellt werden. Eventuell seien sogar ergänzende Sicherungsmaßnahmen erforderlich.

Die Folge wird laut Welp eine Verzögerung von bis zu einem Jahr sein. Ziel sei es, eine endgültige und dauerhafte Standsicherheit der Straße zu gewährleisten und die seit vielen Jahren bestehende Vollsperrung aufzuheben. Die beiden Abschnitte der Staatsstraße in Richtung Podelwitz und Meuselwitz würden deshalb als Zufahrten weiterhin gesperrt bleiben. Von dieser Regelung ausgenommen seien - wie bisher - die Anwohner und der landwirtschaftliche Verkehr.

Inzwischen sind in Skoplau rund zwei Millionen Euro verbaut worden. Über die gesamte Strecke von etwa 1700 Metern wurde ein neuer Entwässerungskanal angelegt, der in ein Regenrückhaltebecken mündet, das mittlerweile funktionstüchtig ist. Von dessen Auslauf bis zum Schanzenbach ist über eine Strecke von etwa 400 Metern eine befestigte Raubettmulde hergestellt worden. Neue Bäume und Sträucher sind in die Erde gekommen. Die Arbeiten an den Gehwegen und Bordsteinen werden noch eine Weile in Anspruch nehmen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.12.2013
Seidler, Robin

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Über ein Thema, das die Gemeinde Borsdorf und viele andere Kommunen in Sachsen direkt betrifft, informierte Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) auf der jüngsten Gemeinderatssitzung.

13.12.2013

Naunhof/Parthenstein/Belgershain. Groß waren die Erwartungen, die Naunhofs Partner innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft mit der Bürgermeisterwahl in der Parthestadt hegten.

13.12.2013

Junge Jazzmusiker sind die letzten Gäste der Landesmusikakademie Sachsen in diesem Jahr. Am Wochenende wird für sie ein Nachwuchsworkshop gestaltet. Damit geht eine aus Sicht der Einrichtung erfolgreiche Saison zu Ende.

11.12.2013