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Grimma Individualität wird geschätzt
Region Grimma Individualität wird geschätzt
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14:40 19.05.2015
XXL-Blick ins Reich der Insekten: Assistiert von Fachlehrer Thomas Hanso sammelt Steve erste Erfahrungen mit dem Mikroskop. Foto: Quelle: Roger Dietze

"Für uns gab es keine Diskussion darüber, die Schule zu wechseln", erzählt Mutter Susan. "Denn wir sind sehr zufrieden mit der Grundschule gewesen und wissen die Individualität zu schätzen", so die Großbardauerin. Ein weiteres Argument für ihre Tochter, der Bildungsstätte auch in der Oberschule die Treue zu halten, ist der Umstand, weiterhin im vertrauten personellen Umfeld lernen zu können. "Alle meine Freundinnen bleiben an der Schule", so die Zehnjährige.

Wobei es nur eine untergeordnete Rolle spielt, ob sie an die Oberschule oder das Gymnasium wechseln, sind doch die Grenzen zwischen den beiden weiterführenden Schularten im Evangelischen Schulzentrums, wenn schon nicht fließend, so doch zumindest offen. "Gymnasiasten, die etwa in der neunten Klasse merken, dass die Anforderungen für sie zu hoch werden, können bei uns problemlos an die Oberschule wechseln, ohne gleich die Schule verlassen und damit das vertraute Umfeld aufgeben zu müssen", benennt Schulleiter Friedemann Rüger einen großen Vorteil seines Hauses. "Dies nimmt zudem den Eltern stückweit den Druck bei ihrer Entscheidung pro oder contra Oberschule beziehungsweise Gymnasiums", so der Großbardauer Chefpädagoge, in dessen Haus derzeit 270 Schüler in Grund- und Oberschule sowie im Gymnasium unterrichtet werden. Derzeit zwar räumlich noch etwas gedrängt, die Eltern von potenziellen Schülern konnten sich im Rahmen des Tages der offenen Tür indes selbst ein Bild davon machen, dass sich die Platzsituation in absehbarer Zeit entspannen wird. Denn die Gerüste am Hortgebäude signalisierten ihnen, dass die Fertigstellung des Aufstockbaus, in dem künftig die Grundschüler die Schulbänke drücken werden, lediglich eine Frage der Zeit ist. "Unser Wunsch-Fertigstellungstermin ist das Ende des nächsten Schuljahres", so Rüger, der es beim Tag der offenen Tür nicht versäumte, die soziale Komponente seiner Schule hervorzuheben. "Wir bemühen uns intensiv um unsere Kinder und Jugendlichen, damit uns niemand durch die Lappen geht", so der Schulleiter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.02.2014
Roger Dietze

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