Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 11 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Ins Tebsener Seniorenheim sollen Anfang Juni erste Bewohner einziehen

Sportliches Ziel Ins Tebsener Seniorenheim sollen Anfang Juni erste Bewohner einziehen

Das Seniorenwohn- und Pflegezentrum an der Seilergasse in Trebsen soll am 1. Juni bezugsfertig sein. Die Verwaltungsleiterin Sachsen des Internationalen Bildungs- und Sozialwerks, der das Vorhaben stemmt, muss den Termin unbedingt halten. Deshalb klotzen die Handwerker jetzt ordentlich ran.

Das Seniorenzentrum von außen. Es soll Platz für 68 Bewohner bieten.

Quelle: Thomas Kube

Trebsen. Sie weiß, sie stellt sich ein sportliches Ziel. Jana Berentzik möchte das neue Seniorenwohn- und Pflegezentrum an der Seilergasse am 1. Juni bezugsfertig haben. Die Verwaltungsleiterin Sachsen des gemeinnützigen Vereins Internationales Bildungs- und Sozialwerk, der das Vorhaben stemmt, muss den Termin unbedingt halten. Deshalb klotzen die Handwerker jetzt ordentlich ran.

Wegen des harten Winters war es schon zu drei Wochen Verzug im Bauplan gekommen. Bei den eisigen Temperaturen ließ sich kein Estrich einbringen, und auch das Fassadendämmen musste unterbrochen werden. „Ursprünglich wollten wir im Mai eröffnen, nun sind wir schon bei Anfang Juni“, sagt Berentzik. „Später darf es nicht werden, denn es gibt eine so große Nachfrage nach Plätzen.“

Am weitesten sind die Arbeiten im zweiten Obergeschoss fortgeschritten. Die Zimmer der Bewohner wurden tapeziert, es liegt der Kunststoffboden mit Laminatoptik, in den gefliesten Bädern müssen die Klempner nur noch die Toiletten- und Waschbecken anbringen. In der Etage darunter ist weit mehr zu tun, und im Erdgeschoss sieht manches noch fast nach Rohbau aus. Jana Berentzik, die auch für den Heimneubau in Wermsdorf verantwortlich war, gibt sich entspannt: „Auch dort fragte ich mich kurz vor dem Fertigstellungstermin, wie alles pünktlich zu schaffen sein soll. Aber es ging.“ Die Firmen von dort – übrigens zumeist aus der Region – hat sie zum Großteil wegen der guten Erfahrungen auch für Trebsen verpflichtet.

Das Konzept sieht jeweils einen Wohnbereich auf den drei Etagen vor. In der Mitte befindet sich eine Nische mit gemütlicher Sitzecke, von der aus zwei Gänge zu den Zimmern führen. „Wir nennen sie Straßen und wollen ihnen auch Straßennamen von Trebsen geben“, erläutert Berentzik, die das Haus künftig leiten wird. Die Wohnbereiche werden unterschiedlich farblich und thematisch gestaltet. Eine Etage widmet sich mit Bildern dem Schloss, eine der Mulde und eine der Papierfabrik. Das soll den älteren Menschen die Orientierung erleichtern.

Die Zimmer sind mit Balkonen oder Terrassen ausgestattet und verfügen über geräumige Bäder mit Fenstern. Entspannungsraum, Friseurstübchen, Zimmer für die Heimleitung, Pflegedienstleitung und den sozialen Dienst, Pflegebäder, Personal- und behindertengerechte Besuchertoiletten, Wohnküchen fürs gesellige Beisammensein, eine Gute Stube und eine Cafeteria – Jana Berentzik findet, dass an alles gedacht wurde.

Die Zimmer werden komplett möbliert angeboten. Wer seine eigene Einrichtung mitbringen möchte, kann das tun – dann wird das hauseigene Inventar im Keller gelagert. Wie viel ein Platz kosten wird, steht noch nicht fest. „Die Verhandlungen laufen gerade mit den Pflegekassen. Unser Ziel ist es aber, auf die regional gängigen Preise zu kommen“, versichert Berentzik.

Bezogen werden soll das Haus nach und nach bis es, wie sie schätzt, nach einem Dreivierteljahr voll belegt sein wird. Anmeldungen nimmt sie gern entgegen. Ebenso Personalbewerbungen. Die ersten Mitarbeiter sollen im April im Wermsdorfer Heim eingearbeitet werden.

Das Seniorenzentrum, das 68 Bewohnern Platz bieten und zu dem ein Garten mit Wegen und Hochbeeten gehören wird, finanziert das Internationale Bildungs- und Sozialwerk selbst. „Wir bauen ohne Fördermittel, stecken rund sieben Millionen Euro in den Standort“, sagt Jana Berentzik. „Was uns aber fehlt, ist noch ein Name für das Haus. Wer einen Vorschlag hat, kann sich gern unter der E-Mail-Adresse berentzik@int-bsw.de an mich wenden.“

Von Frank Pfeifer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grimma

Blättern Sie in der prall gefüllten Veranstaltungsbeilage und entdecken Sie die Termine aus unserer Region. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Sehen Sie hier einen Rückblick auf das LVZ Sommerkino im Scheibenholz vom 14. Juli - 3. August 2016. mehr

26.05.2017 - 11:25 Uhr

Die jungen Kicker aus neun Grundschulen der Region jagten im Gruner-Sportpark dem runden Leder nach.

mehr
  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Auf dem Lutherweg

    Spannende Entdeckungsreise mit Martin Luther: Die LVZ pilgert zum Jubiläumsjahr der Reformation 2017 auf dem Lutherweg. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr