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Grimma Investition am Naunhofer Markt: Langer Weg mit Hindernissen
Region Grimma Investition am Naunhofer Markt: Langer Weg mit Hindernissen
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15:11 19.05.2015

Das Abstimmungsergebnis war kein alltägliches. Bei 13 anwesenden Stadträten reichten vier Stimmen für die Mehrheit, weil nur ein Parlamentarier mit nein stimmte und alle anderen sich enthielten.

Die Optik sei beim Stadtrat zunächst durchgefallen, erläuterte Bürgermeister Volker Zocher (parteilos) den Sachverhalt. Der Bauhausstil habe keinen Gefallen gefunden, deshalb sei mehrfach umgearbeitet worden. Nachdem zuletzt auch noch die Attika farblich den politischen Wünschen angepasst worden sei, habe der Stadtrat der Vorlage mit dem genannten Ergebnis zugestimmt.

Silke Wienzek hat als Investorin den langen Anlauf hinter sich gebracht. Er sei nicht einfach gewesen, erklärte sie gegenüber der LVZ. Immer wieder habe mal dies, mal jenes nicht gefallen. "Ich habe jedes Mal okay gesagt, ich bessere nach", so Wienzek. Nicht nur dem Wunsch nach der Dachgestaltung sei durch die Attika entsprochen worden. Vom Denkmalschutz des Landkreises sei statt einer horizontalen Betonung eine "vertikale Eckbetonung" favorisiert worden. Außerdem gab es die Forderung, das Gebäude der unter Denkmalschutz stehenden Post anzupassen. "Wir haben alle Wünsche und Nachforderungen erfüllt, die von den Ämtern und von der Stadt kamen", sagte Wienzek. Selbst auf die Schattenbildung für Nachbarobjekte habe man Rücksicht genommen und baue deshalb statt dreigeschossig nur zweigeschossig.

Laut Zocher liegen die Unterlagen über das Bauvorhaben mittlerweile beim Bauordnungsamt des Landkreises. Dass es von dort Probleme geben könnte, erwartet die Investorin nicht. Schließlich entspreche der Bau hinsichtlich Art und Maß dem Erlaubten. "Wir bauen ein Wohn- und Geschäftshaus, so wie es an dieser Stelle vorgesehen ist", geht Silke Wienzek von einer zügigen weiteren Entwicklung des Objektes aus. Immerhin tätige sie eine Investition in der Stadt, da sollte doch eigentlich niemand Steine in den Weg legen.

Sie könne auch zusagen, dass das vorhandene Objekt mit größter Vorsicht abgetragen werde. "Wir haben weiträumige Absperrungen beantragt, damit niemand gefährdet wird." Ihr Wunsch sei es, mit der Maßnahme möglichst schnell zu beginnen. Es gibt einen Zieltermin: "Wir möchten im Dezember anfangen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.11.2013
Heinrich Lillie

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