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Grimma Jubiläumskalender setzt Döben und Grimma in Szene
Region Grimma Jubiläumskalender setzt Döben und Grimma in Szene
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17:30 21.12.2015
Die Schlossherrin von Döben, Dorothea von Below, hält einen Kalender zur Kirche und Detlef Rohde zeigt Ansichtskarten von Grimma und Döben. Quelle: Thomas Kube
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Grimma

Dass sich Grimma durchaus sehen lassen kann, ist keine Neuigkeit. Nun hat der freie Fotograf Detlef Rohde Ansichtskarten angefertigt. Er hat  je  eine neue  Postkarten für Grimma und Döben erstellt. Gleichzeitig übernahm er die Gestaltung des 20. Kalenders des Vereins Schlosshof Döben & Freundeskreis Döben. Seit diesem Jahr ist Detlef Rohde  dabei, Döben und die Stadt Grimma durch Fotos  ins rechte Licht zu rücken. Die Karten sind von mehreren Motiven geschmückt. Auf der Ansichtskarte über Grimma sind die Hängebrücke, das Rathaus Grimma, die Pöppelmannbrücke mit dem Amtsgericht und die Alten Stadtmauern mit den Mauerhäuschen zu sehen. Je 500 Karten ließ der Neugrimmaer von beiden Ortschaften drucken. Er hofft, dass nun die Grimmaer und ihre Gäste wieder öfter den Kugelschreiber in die Hand nehmen und an ihre Verwandten und Bekannten schreiben.

Rohde kam 1967 als uneheliches Kind eines amerikanischen Besatzungssoldaten und einer Holländerin, die in einem Flüchtlingslager untergebracht war, in Bayern zur Welt. Aufgewachsen ist er in Westfalen bei Karl und Rita Rohde, die ihn adoptierten, als seine leibliche Mutter in die USA auswanderte. „Mit sechs Jahren durfte ich zum ersten Mal mit der Agfabox meines Vaters fotografieren“, sagte er. Ein Hobby, das ihn bis heute begeistert. Seine ersten Veröffentlichungen erfolgten in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, doch auch in der Leipziger Volkszeitung publizierte er bereits. Gleichfalls unterstützt er den Freundeskreis Dorf und Schloss Döben. Dort ist Dorothea von Below die Schatzmeisterin: „Mit dem Kalender über Döben haben wir vor 20 Jahren begonnen. Die ersten Produkte waren von uns selbst gebastelt. Jedes einzelne Foto haben wir per Hand aufgeklebt. Damals war die Auflage 100 Stück. Dieses Mal sind es 250 Stück. Döben sei ein wunderschöner Ort in Grimma, und es gäbe immer wieder etwas Neues zu entdecken, ist die Schatzmeisterin überzeugt.

Eingang in die Kalenderproduktion fanden nicht nur Fotos, sondern auch Gemälde unter anderem  des Malers Friedrich Decker (1921 geboren) aus Döben  oder des Porzellanmalers Steffen Gröbner (1974 geboren)  aus Meißen. „Wie der Kalender im nächsten Jahr gestaltet werden soll, darüber beraten wir gegenwärtig“, sagt Dorothea von Below. Grundlage für den Kalender waren 500 Fotografien. „Als ich mit der Gestaltung der Jubiläumsausgabe beauftragt wurde, wollte ich eigentlich einen Kalender über das Dorf machen. Dann entdeckte ich die Kirche mit ihren Kunstwerken“, erzählt Detlef Rohde die Entstehungsgeschichte. Der Kalender enthält Gemälde und Schnitzereien in der Kirche, die mit Langzeitbelichtung festgehalten sind. Auf der Karte über Döben sind markante Gebäude wie der Pavillon im Garten des Schlosses, die ehemalige alte Malztenne, die alte Brauerei und ein Foto, auf dem das Schloss in der Vogelperspektive zu sehen ist, enthalten.

Von Cornelia Braun

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