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Grimma Katastrophenschutz auf Kreisebene
Region Grimma Katastrophenschutz auf Kreisebene
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05:00 26.04.2010
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. Eingebunden waren zudem die Katastrophenschutzzentrale des Landkreises, Sanitäts- und Betreuungszug des DRK Muldental, das Feuerwehrtechnische Zentrum Trebsen und die Polzeidirektion Westsachsen.

„Anliegen dieser Übung ist es, das Zusammenspiel verschiedener Wehren und Verantwortungsbereiche zu testen", erklärte Brigitte Laux, Pressesprecherin des Landkreises. Wenngleich Einsatzkräfte des DRK vor Ort waren, sei diesmal der Fokus nicht auf die Rettung von Verletzten gelegt worden. Hingegen stand die Auslotung der technischen Möglichkeiten im Mittelpunkt des Interesses.

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An Herausforderungen hatten diejenigen, die sich das Szenario erdachten, nicht gespart. Ausgangspunkt war eine fingierte Explosion. Da in diesem Betrieb Gefahrengut lagerte, machten sich besondere Abläufe erforderlich.

Die Kameraden der Böhlitzer Feuerwehr, als erste am Einsatzort, forderten daher neben den Wehren der eigenen und umliegender Gemeinden weitere Kräfte nach. So kamen unter anderem Erkundungswagen und Dekontaminierungseinheit zum Einsatz. Durchgespielt werden musste auch, welche Maßnahmen nötig wären, um einen Hubschrauber zum Einsatz zu bringen. „Hier war vorgesehen, Bäume zu fällen, um einen Landeplatz zu schaffen", sagte Brigitte Laux. Nicht allein die Explosion forderte die insgesamt rund 260 Kräfte vor Ort. Zusätzlich in den Übungsablauf eingebaut war ein Autounfall, bei dem Menschen gerettet werden mussten. Gegen Mittag lief dann noch der Notruf für einen Waldbrand auf. „Was hier geprobt wird, ist knapp unter der Kategorie Katastrophenalarm", machte der Böhlitzer Wehrleiter Thomas Pöge aufmerksam. Er hatte die Einsatzleitung an die Mitarbeiter der Kat-Schutz-Zentrale des Kreises übergeben, die im Kommandowagen versuchten, den Überblick zu behalten.

Sobald neue Nachrichten über Funk eintrafen, galt es Entscheidungen zu fällen. Ab und an haperte es an Abstimmungen. Einige der Kameraden an den Einsatzstellen hätten sich gewünscht, dass bei der Planung einer solchen Übung mehr Praktiker ins Boot geholt würden. Vor Ort, so sagten sie, entwickele ein Notfall eine Eigendynamik. Doch könnte durch bessere Kommunikation vorher vermieden werden, dass im Übungsablauf Schwachstellen auftreten, die vermeidbar gewesen wären.

Conny Hanspach

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