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Grimma Kinder und Jugendliche erleben American Day – mit Football und Burger
Region Grimma Kinder und Jugendliche erleben American Day – mit Football und Burger
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00:19 24.07.2017
Hier geht es mit viel Spaß richtig zur Sache: Beim Footballtraining mit Profis aus Leipzig erleben die Kinder auf dem Colditzer Sportplatz einen American Day. Quelle: Foto: Frank Schmidt
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Colditz

„American Day“ stand für einen Tag im Ferienprogramm des Jugendcenters Colditz. Aber was ist darunter zu verstehen? Ein Kurztripp über den Atlantik ins Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten oder „nur“ Football spielen und Burger essen? Letzteres stand jedenfalls in der Unterzeile des Ferienprogramms. Aber genau das war offenkundig so aussagekräftig, dass Sozialpädagogin Jasmin Goral vom veranstaltenden Bildungs- und Sozialwerk Muldental damit bei etwa 20 Kindern und Jugendlichen zwischen sieben und 17 Jahren ins Schwarze traf.

Burger essen war okay, aber Football spielen, sich also sportiv zu betätigen, ist viel besser, war die einhellige Meinung der Football-Aspiranten. Zumal vom Leipziger Football-Verein „Leipzig Hawks“ (auf Deutsch Falken) drei Experten für ein Probetraining eingeflogen waren. Darunter der sportliche Leiter und Cheftrainer des Footballvereins, Fabian Herlemann. „Unser primäres Ziel ist es, diese Sportart bekannt zu machen, in der Hoffnung, dass Football, der in Deutschland noch nicht flächendeckend etabliert ist, auch bei ländlichen Sportvereinen auf Interesse stößt“, sagte der Football-Trainer mit einer Körpergröße von 1,95 Metern. Weshalb unter den Kids einige dabei waren, die ehrfurchtsvoll zum 33-jährigen Hünen aufschauten. „Eine gute Athletik ist wünschenswert“, sagte er, doch in diesem Fall sei das nicht zwingende Voraussetzung, da es dem Veranstalter um den Spaß an der sportlichen Bewegung geht. „Deshalb versuchen wir ganz einfach mal darzustellen, wie so ein Footballtraining samt Erwärmung abläuft und vermitteln elementare Spielregeln, um am Ende des Tages schon mal ein erstes Spiel absolvieren zu können“, erklärte Herlemann. Es gibt aber auch noch einen anderen Grund für das Dasein der Leipzig Hawks. „Mit Sport kann man Kinder und Jugendliche immer abholen, um sie für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mitzunehmen“, weiß die Sozialpädagogin. Eine Philosophie, die sich auch der Footballverein auf die Fahnen geschrieben hat. „Dafür gehen wir auch in die Schulen, machen Ganztagsangebote und haben dafür auch schon erfolgreiche Kooperationen“, sagte Herlemann, der als Teenager Austauschschüler in Amerika war und dort, wie er es formuliert, „mit dem Virus dieser Sportart infiziert wurde“.

Für die zehnjährige Lisa Heyde, die auch beim Fußball in Hausdorf gemeinsam mit Jungs in einer Mannschaft aktiv spielt, ist es eine neue Erfahrung „mal mit einem Ball zu speilen, der nicht rund ist“, sagte das Mädchen. Lennard Hofmann hat schon Football gespielt, jedoch nur auf seinem Handy. „Nun möchte ich es mal richtig kennenlernen“, sagte der Elfjährige, der auch in Hausdorf zum Kreis der aktiven Kicker gehört, sich aber ganz gut vorstellen könnte, Football zu spielen, wenn es in seiner Region ein entsprechendes Angebot geben würde.

Von Frank Schmidt

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