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Grimma Kindereinrichtung als Hauptnutzer des Klingaer Kulturraums
Region Grimma Kindereinrichtung als Hauptnutzer des Klingaer Kulturraums
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14:31 19.05.2015
Baustelle alter Kulturraum: Neben der Klingaer Kindertagesstätte als Hauptnutzer wird auch das Vereinszimmer des Klingaer Volkschors seine Heimstatt im ehemaligen Kulturtempel des Dorfes finden. Quelle: Ralf Saupe

Doch wie geht es mit dem alten Kulturraum an der Neubauernstraße weiter? In dessen langjährige Biografie wird jetzt ein neuer Lebensabschnitt aufgenommen.

Die Historie des Klingaer Kulturraums reicht bis Mitte der 1970er-Jahre zurück. Damals und bis zur Wiedervereinigung diente er mit seiner Küche vornehmlich als Speiseraum für die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, später auch für die Gärtnerei. Im Anschluss wurde er bis zum Herbst vergangenen Jahres der Kulturtempel im Dorf schlechthin. Von Großveranstaltungen, wie Fasching, Kinderfasching oder Weinfest des Fördervereins der Klingaer Feuerwehr und Silvesterparty des Sportvereins, über Schlachtfeste von Feuerwehr und Volkschor, Polterabende, Hochzeits- und andere Familienfeiern, Vereinsversammlungen, wöchentliche Chorproben, monatliche Veranstaltungen des Rentnertreffs, Tanzunterricht, Rückenschulen und andere gymnastikorientierte Sportstunden, Veranstaltungen der Kirchgemeinde, Eltern- und Kinderveranstaltungen der Kindertagesstätte bis hin zum lebendigen Adventskalender - die Liste der Nutzer und ihrer Events im Kulturraum ist mit dieser Aufzählung längst nicht abgeschlossen. Von Jung bis Alt und von Januar bis Dezember war der Raum eine begehrte Adresse, die rechtzeitig in der Gemeindeverwaltung reserviert werden musste. So unverzichtbar der Kulturraum für das Gemeinschaftsleben war, so limitierend war auch seine 140 Quadratmeter große "Saal"-fläche. Seit 2010 wurden mit den Klingaer Gemeinderäten konkrete Ansätze diskutiert, die letztlich mit dem Neubau eines Dorfgemeinschaftszentrums in eine zukunftssichere Lösung mündeten.

Der ehemalige Kulturraum soll dennoch nicht brachliegen. "Der große Raum selbst und seine Küche werden von der benachbarten Kindereinrichtung 'Gänseblümchen' für Veranstaltungen und sportliche Aktivitäten genutzt werden", berichtete Parthensteins Bürgermeister Jürgen Kretschel (parteilos). "Zudem haben wir mit der Kirchgemeinde die Vereinbarung getroffen, dass sie nach Absprache diesen Raum unmittelbar neben der Kirche ebenfalls für ihre Sitzungen und Veranstaltungen mit nutzen kann."

Zudem wartet ein neuer Mieter auf seinen Umzug aus dem zum Verkauf stehenden alten Gemeindeamt: Das Vereinszimmer des Klingaer Volkschors wird seine neue Heimat in Teilen des ehemaligen "blauen Salons", einem Separee des Gebäudes, finden. Dazu wurde es notwendig, den Raum vom Küchenzugang abzutrennen und zugleich an und in der Küche kleine bauliche Veränderungen vorzunehmen. "Dafür investieren wir einen vierstelligen Euro-Betrag. Die notwendigen Bauarbeiten stehen kurz vor ihrem Abschluss", informierte Parthensteins Gemeindeoberhaupt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.03.2014
Saupe, Ralf

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