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Grimma Kirchgemeinde Naunhof ehrt Helfer
Region Grimma Kirchgemeinde Naunhof ehrt Helfer
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15:01 19.05.2015
Gut gefüllter Gemeindesaal: Bei Kaffee, Stollen und Gesang dankte Pfarrer Norbert George seinen vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im zu Ende gehenden Jahr. Quelle: Roger Dietze
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Vorgestern wurden sie von Pfarrer Norbert George im Pfarrhaus bei Kaffee und Stollen mit Worten des Dankes bedacht.

Zu Jahresbeginn hatten es Brigitte und Konrad Kunze angekündigt: Die Rabatten an der Naunhofer Stadtkirche weiterhin zu hegen und zu pflegen, übersteige ihre körperlichen Kräfte, so dass sie von dieser Tätigkeit leider ab 2014 Abstand nehmen müssten. Einen Nachfolger respektive eine Nachfolgerin allerdings hatte sich bis zur Helferfeier noch nicht gefunden. "Es gibt schon einige junge Leute in der Kirchgemeinde, aber ob sie die Zeit und vor allem auch die Lust zu dieser Tätigkeit haben, ist eine andere Sache", sagt der 77-jährige Konrad, demzufolge das Kreuz nicht mehr mitmachen würde. "Aber um die Blumen auf den Altären kümmern wir uns weiterhin, denn ganz so abrupt wollen wir uns dann doch nicht aufs Altenteil zurückziehen", ergänzt augenzwinkernd Gattin Brigitte (78).

Weil die biologische Uhr auch in seiner Gemeinde unerbittlich tickt, ist es Pfarrer George ein umso größeres Bedürfnis, sich bei seinen Ehrenamtlichen in Form einer Helferfeier für die in den vergangenen knapp zwölf Monaten geleistete Arbeit zu bedanken. "Die Kunzes, die die Blumenpflege gut 25 Jahre lang in ihren Händen hatten und die Aufgabe über all die Jahre hinweg mit Herzblut und großer Umsicht erledigt haben, waren ein Riesenschatz für unsere Gemeinde. Sie stehen stellvertretend für viele andere Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich engagieren und das Gemeindeleben bunt machen", so George.

Ohne sie sei eine Kirchgemeinde schlichtweg kaum existent, umso größer sei das über dem künftigen Gemeindeleben stehende Fragezeichen. "Wie es sich in 20 Jahren darstellt, wird sich zeigen", sagt der Gottesmann, der einschränkt, dass die von Vertreterinnen und Vertretern der reiferen Jahrgänge geprägte Helferfeier insofern nicht ganz repräsentativ sei, als die Junge Gemeinde sowie der Kirchenvorstand je eigene Weihnachtsfeiern durchführten. "Und wären die Akteure der Krippenspiele mit dabei, würde der Altersdurchschnitt deutlich sinken", gibt George zu bedenken.

Eher im Hintergrund als auf der Bühne wirkt in Klinga Heide Schumann. Staubwischen in der Kirche, die Straße vor dieser kehren und die Heizung des Gotteshauses vor Veranstaltungen einschalten, das sind nur einige wenige Aufgaben von vielen, die die 78-Jährige mit Unterstützung von Ehemann Manfred (74) tagein, tagaus ehrenamtlich erledigt. "Ich gehe an jedem Abend die Dinge durch, die am nächsten Tag zu erledigen sind, und ein bisschen Lampenfieber ist nach all den Jahren immer noch dabei", erklärt die Klingaerin.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.12.2013
Dietze, Roger

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