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Kleine Piraten feiern Sanierung ihrer Schwanenteich-Villa nach dem Hochwasser

Dank an Fluthelfer Kleine Piraten feiern Sanierung ihrer Schwanenteich-Villa nach dem Hochwasser

Kinder und Erzieher der Einrichtung am Schwanenteich in Grimma dankten allen Spendern für die Hilfe nach der Flut 2013. Die Einrichtung wurde für 1,13 Millionen Euro wieder saniert.

Eine Blume gab es für den Heimatverein Erdmannshain. Diese nahm Wolfram Just (81) in Empfang. Der Verein hatte 800 Euro gespendet.

Quelle: Thomas Kube

Grimma. Drei Jahre nach dem jüngsten Hochwasser an der Mulde haben die Kinder der Einrichtung am Schwanenteich wieder ein wunderschönes Domizil. Private Spender und Mittel aus den Flutfonds vom Bund und Land ermöglichten die Sanierung. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1,13 Millionen Euro inklusive Planung. Dafür wollten sich die 94 Mädchen und Jungen, davon 34 Krippenkinder, bei allen bedanken. Am Eingang der Villa hingen Bilder, die die Zerstörung nach der Flut zeigten. Daneben standen auf acht Din-A4-Seiten die Namen von Spendern.

„Wir freuen uns, dass unserer Einladung viele Gäste gefolgt sind“, sagt der Leiter der Einrichtung Thomas Fritzsche (40). Er übernahm 2014 die Einrichtung. „Besonders schön ist das Herzstück des neuen Spielplatzes, das Piratenschiff geworden“, sagt der Sozialpädagoge. Dieses war auch die Bühne, auf der die Mädchen und Jungen ein Programm boten, das den Gästen ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Zuvor hatte der Geschäftsführer der Volkssolidarität, Lutz Stephan (60), der erst seit vier Wochen im Amt ist, allen Spendern gedankt. Seit 1995 ist die Volkssolidarität Träger der Kindertagesstätte.

Auch Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) ließ es sich nicht nehmen, Gespräche mit den Spendern zu führen. So überwies der Heimatverein Erdmannshain 800 Euro. „Wir starteten ein Gospelkonzert und spendeten die Einnahmen“, erzählte Wolfram Just (81).

Andreas Wolf von der Firma Ejot Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Berleburg gehörte ebenfalls zu den Gästen. Das Unternehmen – Spezialist für Verbindungstechnik für die Automobil-­ und Zulieferindustrie, der Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik sowie dem Baugewerbe – hat fünf Millionen Schrauben für den neuen Sarkophag in Tschernobyl geliefert. Dass seine Firma auch ein Herz für Kinder hat, zeigte sie 2013. „Die 1600 Mitarbeiter spendeten eine Belegschaftsstunde. So kamen 100 000 Euro zusammen. 70 000 Euro gingen an die Villa Schwanenteich und 30 000 Euro an andere zerstörte Einrichtungen der Stadt “, so der Pressesprecher des Unternehmens.

„Wir mussten damals mit einigen Spendern sprechen, da die meisten für Kindereinrichtungen spenden wollten. Wir hatten aber auch an anderen Objekten große Schäden zu verzeichnen“, ergänzt Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos). Andreas Wolf konnte sich davon überzeugen, dass die Gelder der Belegschaft gut angelegt sind. „Wir haben aus der zweiten Flut gelernt und unsere Heizungsanlage auf den Boden verlegt“, sagt Lutz Stephan. „Am oberen Teil zwischen dem Kindergarten und der Grippe entstand eine kleine Bühne, unter der sich die alte Kläranlage befand“, ergänzt der Leiter der Kindereinrichtung. Das Terrassenareal wurde mit einem Spielhaus, Rutschen, einem Kriechtunnel, einer Kleinkindernestschaukel und Federtieren bestückt.

Von Cornelia Braun

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