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Klingaer Quad-Pilot Max Kubat trainiert hart vor Saisonstart

Klingaer Quad-Pilot Max Kubat trainiert hart vor Saisonstart

Klinga hat seinen Deutschen Meister: Max Kubat, der für das RMX Racing Team aus Tagwerben bei Weißenfels startet, hatte im vergangenen Jahr den ersten Platz der Deutschen Meisterschaft im Quadsport in der Klasse "Youngsters A" erringen können.

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Doppelt siegreich: In der Saison 2013 räumte der Klingaer Max Kubat auf seinen Quads den Deutschen Meisterschafts-Titel in der Klasse "Youngsters A" ab und gewann zugleich die Endurance Masters.

Quelle: Ralf Saupe

Parthenstein/Klinga. Jetzt bereitet er sich auf die neue Saison und Rennen an jedem zweiten Wochenende vor. Im Fokus stehen seine Starts bei den Endurance Masters in der Klasse "Iron Man Light".

"Ich fahre schon immer Quad", blickt Max Kubat bis in seine frühe Kindheit zurück. Wegbereiter war dabei vor allem sein Vater Thomas, der sich nach einem Motorradunfall selbst ein Quad gekauft hatte. Bereits mit zwei Jahren sammelte Max erste Erfahrungen auf einem kleinen Quad und einem Motorrad mit Stützrädern. "Er konnte schon immer gut fahren", bestätigt Thomas Kubat das Talent seines Sohnes. "2011 hat er sich dann entschieden, auch Rennen zu fahren."

Neben den kostenintensiven technischen Voraussetzungen brachte dieser Entschluss weitere Anforderungen mit sich. "Die Fitness ist das A und O", so der Vater. "Kraftsport und Laufen für die Kondition stehen jeden Tag auf dem Trainingsplan." Dazu kommen zweimal pro Woche Fahrtrainings, vor Rennen sogar nahezu täglich.

Die Wettkampf-Karriere von Max Kubat begann jedoch alles andere als optimal. Beim Rennen der Deutschen Jugendförderung Moto-Cross (DJFM) landete er 2011 auf dem vorletzten Platz. Das folgende Rennen in Jessen endete für ihn gar mit dem Hubschrauber im Krankenhaus, für das Quad auf dem Schrottplatz. Doch der junge Rennfahrer hatte Glück im Unglück, gab nicht auf und konnte sich am Ende der Rennsaison sogar über einen Pokal für den vierten Platz freuen.

Mit diesem Motivationsschub wagte sich der Quad-Pilot 2012 "aus Spaß" sogar an die Meisterschaftsrennen der DJFM - und räumte den zweiten Platz unter 20 Startern ab. Bei der Bavarian-Quad-Challenge (BQC) im gleichen Jahr konnte er trotz Technik-Ausfalls bei einem Rennen einen beachtenswerten vierten Platz einfahren. Für 2013 hatte Thomas Kubat, Vater, Renn-Manager und Chef-Schrauber in Personalunion, dann zwei komplett an seinen Schützling angepasste Quads auf die Räder gestellt. Damit fuhr Max schließlich nicht nur seinen triumphalen Deutschen Meister-Titel BQC im Deutschen Motorsport-Verband ein, sondern legte auch noch den Gesamtsieg in der Rennserie Endurance Masters bei den Youngsters nach.

Ab diesem Jahr wechselt Max Kubat mit seinen Quads von der 250er in die 450er Klasse und will sich neben weiteren Starts auf die Endurance Masters in der Klasse "Iron Man Light" konzentrieren. "Das ist die stärkste Klasse in diesem Segment", erklärt sein Vater mit Blick auf die bevorstehenden Rennen.

Um die 90 Minuten erfolgreich zu meistern, stehen für Max jetzt ein intensives Konditionstraining und gemeinsame Fahrtrainings mit seinen Freunden vom Dreckspatzenverein aus Otterwisch auf dem Freizeit-Stundenplan. Doch diese Zeit investiert der 14-Jährige nur zu gern: "Ich habe viel Spaß am Quadfahren und liebe den Kick beim Zweikampf", hält er fest.

"Draußen an der Strecke haben wir Eltern mehr Adrenalin im Blut als die Fahrer", mutmaßt Thomas Kubat. "Es ist schon ein sehr risikoreicher und gefährlicher Sport", stimmt Mutter Ivonne Sturm zu. Trotz kompletter Moto-Cross-Ausrüstung mit Helm und umfänglichen Protektoren bleibt ein Restrisiko in diesem Rennsport. "Alle Eltern, die draußen stehen, bleiben da nicht ohne Angst", weiß die Mutter aus Erfahrung.

Mit der Startnummer 411 wird Max Kubat ab diesem Monat auf einer Yamaha YFZ 450 an den Start der Endurance Masters gehen. Mit der Startnummer 911 tritt er auf einer KTM SX 450 bei der BQC an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.03.2014
Saupe, Ralf

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