Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Künstlergut Prösitz stellt in Polen aus
Region Grimma Künstlergut Prösitz stellt in Polen aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 24.05.2017
Ausstellung in Polen: Ute Hartwig-Schulz (2. v.l.) vom Künstlergut Prösitz im Gespräch mit polnischen Jugendlichen. Quelle: Detlef Rohde
Anzeige
Grimma/Polen

Mit Arbeiten von Claudia Rückert aus Leisnig ist Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz im polnischen Bunzlau (Bolesławiec) vertreten. Die 58-jährige Künstlerin Claudia Rückert ist international für ihre Gebrauchskeramiken bekannt. Sie wurde 1959 in Leipzig geboren. Sie absolvierte in den 80er Jahren ein Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle Burg Griebichenstein. Seit 1984 ist sie freiberuflich als Keramikerin tätig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf handgedrehtem Gebrauchsgeschirr, auch Einzelstücken für spezielle Anwendungen wie Gartenkeramik und Leuchter, auch Skulpturen und Vorratsgefäßen. Claudia Rückert hat fast ein Heimspiel in Polen. Denn Bunzlau hat in Keramikerkreisen einen hohen Stellenwert. Bis vor wenigen Jahren, waren die Keramikfabriken der Hauptarbeitgeber in der grenznahen Stadt. Seit dem Wegfall der Industrie, konzentrierten sich die Stadtväter auf das historische Erbe der Stadt und wandelten Bunzlau in eine Kulturstadt mit dem Schwerpunkt Keramik um.

Claudia Rückert ist nach Frank Brinkmann aus der Schaddelmühle die zweite Künstlerin aus dem Muldental, deren Werke im Kulturzentrum der Stadt ausgestellt werden. Zur Eröffnung kamen neben allen Medien auch der Vizepräsident und Kulturattache Kornel Filipowicz, der sich von Ute Hartwig die Ausstellung erklären ließ.

Zu den Gästen der Ausstellung gehörte auch eine Schülergruppe des Bunzlauer Lyzeums. Diese Gelegenheit nutzte Ute Hartwig-Schulz, die Jugendlichen nach Sachsen einzuladen.

Eine weitere Ausstellung mit dem Künstlergut Prösitz ist bereits für das internationale Keramikfestival in Bunzlau in der dritten Augustwoche geplant, bei dem in der ganzen Stadt von Keramikern aus aller Welt in den Straßen und auf den Plätzen gebrannt und musiziert wird.

Von lvz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Für das Muldental ist es eine viel beachtete Premiere – für die Kleinstadt an der Mulde eine große Würdigung: Ab dem 27. Mai sind auf Schloss Colditz die „100 Bilder des Jahres 2016“ zu sehen. Der Präsident der bundesweiten Gesellschaft für Fotografie, Hans-Jürgen Horn, wird die 23. Fotoschau höchstpersönlich eröffnen.

23.05.2017

Im Jahre 1243 durch den Wettiner Markgrafen Heinrich dem Erlauchten gegründet, beherbergte das Kloster Nimbschen bis zum Jahre 1523 auch die spätere Ehefrau Martin Luthers Katharina von Bora. Fast 500 Jahre später führt dort die Sächsische Bläserphilharmonie im Reformationsjahr die Kammeroper „Katharina von Bora“ auf.

20.05.2017

Die angehenden Forstwirte Christian Jonas, Alexander Nagel, Benedikt Pollner und Aron Weiss sind auf der Landwirtschaftsausstellung Agra mit einem Innovationspreis in der Kategorie Nachwuchs für ein Projekt im Colditzer Forst ausgezeichnet worden.

20.05.2017
Anzeige