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Grimma Kunden kauffreudig zur Muldentaler Produktschau in Grimma
Region Grimma Kunden kauffreudig zur Muldentaler Produktschau in Grimma
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14:26 19.05.2015

Nicht minder unzufrieden zeigte sich das Landratsamt als Veranstalter, obgleich auch kritische Anmerkungen zu hören waren.

"Wir sind nicht nur Veranstalter sondern auch Aussteller", stellte Martina Klugmann vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung richtig und verwies auf den Informationsstand des Tourismusverbandes "Sächsisches Burgen- und Heideland" sowie des Fremdenverkehrsverbandes Kohrener Land. "Aber uns interessiert schon die Meinung der Kunden und Händler. Und da wird die Betreuung durch das Centermanagement sehr gelobt. Was fehlt", so Klugmann, "ist eine Moderation, die es in den vergangenen Jahren gab, aber aus Kostengründen wegfallen musste. Für nächstes Jahr ist im Gespräch, die Händler daran zu beteiligen, was aber noch Zukunftsmusik ist. Bisher bezahlen sie zwar keine Standgebühr, jedoch eine Werbekostenpauschale von 107 Euro pro Händler. Und wenn wir nicht den OBI-Markt als starken Sponsor hätten, wäre diese Summe noch höher", sagte die Behördenvertreterin.

Stefan Dietel als Chef vom besagten Baumarkt fühlte sich anerkennend auf die Schulter geklopft, ließ jedoch durchklingen, dass nichts aus purer Nächstenliebe geschieht. "Ich freu' mich, wenn unserer Stand umlagert ist und hier auch gekauft wird. Aber schön ist auch, dass diese Produktschau sehr gut angenommen wird - das macht uns Händler zufrieden", sagte Dietel.

Die Thüringer Keramikmanufaktur von Ingo Naundorf ist seit fünf Jahren dabei und lobt die "Atmosphäre im PEP". "Die Kunden sind freundlich und kauffreudig", zeigte sich Naundorf glücklich.

Auch für Christa Döbler aus der Käserei Falkenhain ist guter Umsatz ein gewichtiger Grund, von Beginn an die Produktschau zu bereichern. "Aber wichtig ist uns auch der Kundenkontakt, um Hinweise sowie Kritik aus erster Hand zu bekommen", sagte die Geschäftsfrau. Allerdings schätzte sie ein, dass im Vergleich zum Vorjahr "nicht ganz so viele Leutchen" da seien. Einen Grund sah sie darin, dass es jedes Jahr zumeist dieselben Händler seien. Da hätten Kunden nichts Neues zu erwarten und würden fernbleiben.

Dem widersprach Karl-Heinz Pohlandt aus Böhlen bei Leipzig. "Uns lockt die Vielfalt und alles ist sehr ansprechend. So etwas hat unsere Region nicht zu bieten." Auch Christa Müller aus Markkleeberg ist mit dem Angebot zufrieden. "Ich komme extra her, weil ich Ostprodukte haben möchte und finde es richtig, nur das anzubieten, was auch hier hergestellt wurde und nicht von China kommt - darauf lege ich sehr großen Wert." Als besonders angenehm wurden die gaststättenähnlich aufgestellten Tischgruppen im Erdgeschoss des PEP-Ostflügels empfunden. "Wenn wir in eines der Cafés gehen, wird verständlicherweise der Verzehr erwartet. Deshalb finden wir diese Möglichkeit zum Verweilen sehr gut", sagten Roswitha und Lothar Guppa.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.11.2014
Schmidt, Frank

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