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Grimma LVZ-Videoteam filmt in Grimma vom Weihnachtsmarkt
Region Grimma LVZ-Videoteam filmt in Grimma vom Weihnachtsmarkt
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16:12 04.12.2009
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Der mit seinem Charme anheimelnd wirkende Weihnachtsmarkt lockte wahre Menschenmassen auch in die geöffneten Geschäfte der Innenstadt. Also nicht nur Kinder kamen, die naturgemäß zuerst nur den Weihnachtsmann sehen wollen. Sich dafür aber an der Hängebrücke einfinden sollten, um den Alten dort abzuholen. Aber mit welchem Gefährt wird er daher kommen? Die Spekulationen dazu wurden rasch wie Zuckerwatte aufgebauscht. Kommt er mit dem Boot? Nein, das wäre zu gefährlich. Oder vielleicht mit einer zweispännigen Kutsche? „Ganz bestimmt sogar mit der Kutsche“, frohlockte der kleine Dennis Fichtner. Sein Papa Alexander bestärkte dessen Hoffnung. „Schon möglich. Wenn kein Schnee liegt, wird er seine Pferde nicht vor den Schlitten spannen wollen.“ Irrtum, Knecht Ruprecht kreuzte nicht mit zwei Pferden auf, sondern mit 200 PS. Und zwar in einem amerikanischen Straßenkreuzer, einem Chevrolet aus dem Jahre 1956. Gesteuert von Frank Pastille, ließ sich der Weihnachtsmann auf dem Beifahrersitz chauffieren. Und auf der Rückbank lümmelten seine Zwerge Clara Klimmey, Emilia Helmuth, Jannis Jentzsch und Loreen Segl. Nur die Blaskapelle des Trebsener Carneval Clubs schien davon völlig unbeeindruckt, die lustigen Musikanten bliesen dem Weihnachtsmann gehörig den Marsch. Damit sie nicht vom Wege durch die geschmückte Altstadt abkamen, eskortierten viele Kinder mit Lampions den Konvoi. Um ins Festzelt zu gelangen, wo er sehnsüchtig erwartet wurde, musste sich der Rauschebart den Weg von Kathrin Ehlers bahnen lassen. Immer wieder gestoppt von Leuten, die „bitte nur ein Foto“ machen wollten. Und auch die LVZ Onlineredaktion hielt den Weihnachtsmann erfolgreich für ein Exklusivinterview auf.

Zweifellos beherrschte Knecht Ruprecht das Geschehen am ersten Tag vor dem Rathaus. Doch auch drinnen, im Foyer, machten Menschen mit kunstvollen Basteleien und traditionellem Handwerk von sich Reden. Allen voran der „Förderverein der Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen“ aus Höfgen. „Unser Domizil liegt nun mal fünf Kilometer weg vom Rathaus, deshalb nutzen wir diese Gelegenheit, um auf uns aufmerksam zu machen“, sagte Peter Hamann vom Förderverein. Mit Glanz in den Augen flanierte auch Marktbetreiber Utz Leischnig an den etwa 45 Händlern vorbei. „Gute Händler zu bekommen, ist jetzt in der Weihnachtszeit nicht einfach. Aber ich denke, wir können hier einen sehr guten Mix bieten“, sagte er und fügte an: „Wir sollten auch nicht vergessen, dass in der gegenwärtigen Krise viele Vereine und Ehrenamtliche das vorweihnachtliche Programm im Festzelt und rundherum kostenlos gestalten. Hochachtung vor deren Engagement.“ Frank Schmidt

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Frank Schmidt

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