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LVZ startet große Umfrage: Was zählt der Sport im Muldental?

Abstimmung LVZ startet große Umfrage: Was zählt der Sport im Muldental?

Der Sport im Muldental – ob als Breitensportangebote für die Freizeitgestaltung oder im Ligabetrieb, wo um Titel gekämpft wird. Der Sport ist gesellschaftlicher Mittelpunkt. In keinem Bereich sind so viele Menschen aktiv oder engagieren sich ehrenamtlich. Die LVZ geht dem Sport im Muldental auf den Grund und startet eine große Telefon- und Online-Umfrage. Stimmen Sie mit ab.

Bei vielen beliebt: das Radfahren. Das traditionelle Rennen Rund ums Muldental steht jedermann offen.
 

Quelle: Frank Schmidt/Archiv

Grimma/Wurzen.  Ob Fußball, Gymnastik oder Kampfsport – Vereine im Muldental bieten die unterschiedlichsten Sport- und Bewegungsangebote. Auch in der Region wird das große Vereinsangebot rege genutzt. „Rund 41 000 Menschen sind Mitglied in einem Sportverein, 336 Vereine im Kreissportbund organisiert“, sagt Jörg Heidemann, stellvertretender Geschäftsführer vom Kreissportbund Landkreis Leipzig. Der Bund betreut alle Vereine im Landkreis. Unterstützt bei Trainerausbildung, Vereinsgründungen oder bei Fragen rund um die Organisation und rechtlichen Fragen.

LVZ-Umfrage „Sport im Muldental“

Der Sport geht alle an – rund 41.000 Menschen sind Mitglied in einem der 336 im Kreissportbund des Landkreises Leipzig organisierten Sportvereine. Unzählige weitere nehmen Breitensportangebote wahr. Der gesellschaftliche Stellenwert des Sports im Muldental misst sich außerdem an unzähligen Events mit teils meisterschaftlichen Ausmaßen. Die Leipziger Volkszeitung nimmt den Sport im Muldental unter die Lupe und will die Meinungen der Leser hören. Nehmen Sie an der exklusiven LVZ-Umfrage im Internet teil. Hier können Sie abstimmen: www.lvz.de/muldental

„Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Breitensport“, so Heidemann. Dass das Interesse an Sportvereinen groß ist, zeigen auch die Mitgliederzahlen: In den letzten Jahren sind immer mehr Menschen einem Verein beigetreten. „Das ist natürlich auch für uns ein positives Zeichen, dass die Sportvereine gute Arbeit leisten und interessante Angebote haben“, erklärt Steffen Hartmann. Er ist beim Kreissportbund zuständig für Aus- und Fortbildung, zum Beispiel von Übungsleitern. Besonders die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in einem Sportverein dabei sind ist hoch, etwa 12 900 von ihnen sind sportlich unterwegs. „Das bedeutet, jedes dritte Kind im Landkreis besucht einen Verein“, so Hartmann.

Vereine sind Dreh- und Angelpunkt

Es sind aber nicht nur die Kinder und Jugendliche, die in die Vereine drängen. Vor allem die Altersklasse 50 plus ist in den letzten Jahren gewachsen. Das liegt zum einen am demografischen Wandel, zum anderen, wollen Menschen im Alter nicht auf Sport und Bewegung verzichten. „Der Rentner von heute ist auch nicht mehr der Rentner vor zwanzig Jahren. Ihnen reicht es nicht mehr, zuhause zu sitzen oder im Garten zu werkeln, sie wollen immer öfter auch im Alter den Sport nicht aufgeben“, erklärt Hartmann. „Ältere Leute nutzen vor allem Angebote aus dem Gesundheitssport.“ Neben gesundheitlichen Aspekten ist es für viele Menschen aber auch die Geselligkeit und der Kontakt mit anderen Vereinsmitgliedern.

Vor allem die Nachwuchsgewinnung liegt dem Kreissportbund am Herzen, denn ohne Nachwuchs – als Sportler und in der Organisation – kann ein Verein auf lange Sicht natürlich nicht existieren. „Die Übungsleiter sind das wichtigste Gut eines Vereins“, so Heidemann. „Aber nicht nur die, sondern auch andere, die sich ehrenamtlich im Vorstand einsetzen“, betont Hartmann. Auch hierbei unterstützt der Kreissportbund die Vereine mit Schulungen und Beratungen. „Denn Sportvereine tragen zu einem intakten kleinstädtischen Leben bei und sind für manche Menschen sicher ein wichtiger Faktor, neben vielen anderen natürlich, sich in einer Region niederzulassen oder gar nicht erst wegzuziehen“, erklärt Heidemann. So sei in vielen ländlichen Gebieten der Sportverein Dreh- und Angelpunkt für das gesellschaftliche Leben.

Förderung in Höhe von 149.000 Euro

Umso wichtiger ist es, dass ein Verein neben genügend Mitgliedern, auch über finanzielle Mittel verfügt, um seinen Betrieb am Laufen zu halten. Neben den Mitgliedsbeiträgen haben Vereine die Möglichkeit, Förderungen durch den Landkreis Leipzig zu erhalten. In diesem Jahr hat der Landkreis dafür 149.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Natürlich kann es immer mehr sein, aber andere Landkreise haben ihre Sportförderung komplett eingestellt, so dass wir sehr froh sind, dass unser Landkreis den Vereinssport nicht aus den Augen verliert“, sagt Heidemann.

Bei der Frage, welcher Sport in der ländlichen Region rund um Leipzig vorherrschend ist, sind sich Hartmann und Heidemann einig: Das ist eindeutig der Fußball. „Das liegt nicht zuletzt daran, dass es in fast jedem Dorf einen Fußballverein gibt, welcher somit auch ohne öffentliche Verkehrsmittel relativ leicht erreichbar ist“, erklärt Heidemann. Denn nicht alle Eltern- oder Großeltern haben die Möglichkeit ihren Nachwuchs zum Sport in andere Ortschaften zu fahren. „Hier ist natürlich die Infrastruktur ein entscheidender Faktor. Also wird häufig auf den Verein zurückgegriffen, der nah am Wohnort liegt.“ Wer sich informieren möchte, welche Sportangebote es in der Nähe gibt, findet dazu Rat beim Kreissportbund. Auf der Internetseite sind alle Sportangebote von Vereinen aus der Region aufgelistet.

Von Tatjana Kulpa

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