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Grimma Landkreis Leipzig – durch Innovation, Bildung und Qualität an die Spitze
Region Grimma Landkreis Leipzig – durch Innovation, Bildung und Qualität an die Spitze
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00:29 07.01.2016
Im Landratsamt wird das Kreisentwicklungskonzept überarbeitet. Quelle: Jakob Richter
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Landkreis Leipzig.

Im nächsten Jahr soll das Kreisentwicklungskonzept des Landkreises Leipzig weiterentwickelt werden. „Es handelt sich um eine Fortschreibung“, sagt Landrat Henry Graichen (CDU). Die aktuelle Variante stammt aus dem Jahr 2011 und muss nun überarbeitet werden.

Notwendig ist das nach Angaben von Graichen auch deshalb, weil es seit 2013 einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP) gibt. Daraus folge, dass auch die Regionalplanung fortgeschrieben werden muss, so Graichen. Das Kreisentwicklungskonzept sei ein Planungsinstrument, „vergleichbar mit dem Flächennutzungsplan einer Gemeinde“.

Eine revolutionäre Umwertung aller bisherigen Werte und Aussagen ist bei der Überarbeitung des Strategiepapiers allerdings nicht zu erwarten. Es kann aber kaum einen Zweifel daran geben, dass der Landkreis Leipzig an seiner Vision „Ein starker Landkreis in Sachsen – Durch Innovation, Bildung und Qualität an die Spitze“ festhalten wird. Das gilt auch für die drei Basis-Schlagworte „Unternehmerfreundlich“, „Familienfreundlich“ und „Gastfreundlich“, mit denen bereits vor fünf Jahren die Schwerpunkte der Kreisentwicklung abgesteckt wurden. Und was wäre dagegen zu sagen, dass „die zukünftige demografische Entwicklung im Landkreis“ eine „konsequente Orientierung auf die Menschen als das entscheidende Entwicklungspotenzial des Landkreises“ erfordert. So formuliert im Leitbild des Landkreises, das Bestandteil des Konzepts von 2011 ist.

Dennoch, macht Landrat Graichen klar, wird es mehr als nur ein paar Ergänzungen geben. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund veränderter Bedingungen. So dürften etwa Projekte wie die so genannten Multiplen Häuser in den Gemeinden Thallwitz und Lossatal (die LVZ berichtete) ihren Niederschlag im neuen Konzept finden. Projekte, in denen Dienstleistungen für Landbewohner in einer neuen Art und Weise bedarfsgerecht vorgehalten werden. Die multiplen Häuser sind eine Reaktion auf die veränderten Lebensbedingungen vor allem auf dem flachen Land. Auch das Projekt „Wohnen im Landkreis im Jahr 2025“ dürfte ins neue Kreisentwicklungskonzept mit einfließen. Das gilt auch für das Sportstättenkonzept, mit dem der Bedarf an Sport- und Trainingsmöglichkeiten in zehn Jahren ermittelt wird.

Nicht zuletzt soll ein Paradigmenwechsel formuliert werden. Graichen macht sich schon lange dafür stark, auch in kleineren Städten und Gemeinden die Möglichkeit einzuräumen, wieder neue Wohnbebauung zuzulassen. „Die sollen eine Entwicklungsoptionen bekommen.“

Die Erarbeitung des fortentwickelten Konzepts soll nicht allzu lange dauern. Der Entwurf, so der Landrat, wird noch im ersten Quartal 2016 vorliegen.

Von Nikos Natsidis

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