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Grimma Landkreis würdigt Ehrenamtliche
Region Grimma Landkreis würdigt Ehrenamtliche
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05:00 18.01.2010
Preisträger: Katja Zimmermann (2. v. l.) nahm die Auszeichnung für Katrin Schuhmann entgegen, Steffen Krause (rechts daneben) für Christa Rutz. Aus dem Muldental außerdem dabei: Gerhard Heinrich (3. v. r.) und Charlotte Zeitschel (2. v. r.). Quelle: Günther Hunger
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Geithain/Muldental

Preisgeld ist an die Ehrung nicht gekoppelt. Vier der Preisträger wirken in der Muldentalregion.

Katrin Schuhmann aus Brandis erhielt den Jugend-Ehrenamtspreis. Sie engagiert sich seit mehr als zehn Jahren für den Mädchen- und Frauenfußball. Stationen der jetzt 29-Jährigen waren die Vereine Tresenwald, Brandis, Polenz und aktuell Klinga-Ammelshain. Dort trainiert sie die E- und C-Juniorinnen sowie zwei Damenmannschaften – und ist Stammspielerin. „Neben ihrer festen Arbeitsstelle ist sie mit sehr viel Engagement mindestens fünfmal pro Woche auf dem Fußballplatz“, würdigte Katja Zimmermann vom Verein. Zudem engagiere sich Karin Schuhmann im Muldentaler Fußballverband und unterstütze in Schulen Fußball-AGs. Sie sei ein humorvoller Moderator und Motivator.

Geithain/Muldental. Zum neunten Mal nutzte Landrat Gerhard Gey (CDU) seinen Neujahrsempfang, um Ehrenamtspreise zu verleihen. Die Ausgezeichneten erhielten eine als Bildtafel gestaltete Landkarte des Kreises. Preisgeld ist an die Ehrung nicht gekoppelt. Vier der Preisträger wirken in der Muldentalregion.

Gerhard Heinrich aus Grimma ist der Preisträger für Sport. Er war während seiner aktiven sportlichen Laufbahn in Trebsen, Golzern, Grimma und Hohnstädt aktiv – als Leichtathlet, Handballer, Skilangläufer und Volleyballer. Dabei hat er als „Trainer, Betreuer, Wettkampfleiter, Ratgeber, Organisator, Kampfrichter, Helfer, Vordenker und Freund die Menschen mit hoher Verlässlichkeit begleitet“, wie Kreisrätin Ute Kniesche in der Laudatio hervorhob. „Er hat jahrelang vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gezeigt, wie man mit Ehrgeiz, aber auch mit Freude sportliche Erfolge erzielen kann.“ Der 73-Jährige engagiert sich seit zwölf Jahren beim Radevent Muldental-Sternfahrt und steht seit vier Jahren an der Spitze der Radwandergruppe Grimma.

Charlotte Zeitschel aus Taucha bekam den Preis für Kultur. Sie gründete 1996 den Förderverein „Dr. Margarete Blank Leipzig-Panitzsch“. Die 83-Jährige ist dessen Vorsitzende. „Es war ihr stetes Anliegen, am originalen Standort des Hauses und der Praxis von Dr. Margarete Blank in Panitzsch an das Wirken dieser christlich und humanistisch orientierten Ärztin zu erinnern, die infolge einer Denunziation am 8. Februar 1945 der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer gefallen ist“, sagte Vereinsmitglied Günther Schmidt in der Laudatio. Die Gedenkstätte Panitzsch unterstütze die Parthenfeste und führe zahlreiche Veranstaltungen durch. Zudem habe Charlotte Zeitschel die Geschichte der Nazizeit in ihrer Heimatstadt aufgearbeitet und Verbindungen zu überlebenden Opfern geknüpft.

Sozialpreisträgerin Christa Rutz aus Bad Düben gründete 1990 den „Förderverein der Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen Höfgen-Grimma“. Die 70-Jährige ist heute dessen Ehrenvorsitzende. „Maßgeblich durch ihren Einsatz wurden zwei Baumaßnahmen verwirklicht“, sagte Wohnheimleiter Olav Chemnitz. 1989/90 entstand ein Neubau auf dem Gelände der Wochenförderstätte, zehn Jahre später der Ersatzbau des Wohnheimes Höfgen (Träger: Arbeiterwohlfahrt). Dadurch habe sich jeweils die Lebensqualität der Bewohner erhöht, und es seien neue Wohnplätze geschaffen worden. „Christa Rutz hatte vor allem auch eines im Blick – die Erhaltung des Standorts in ländlicher Region“, so Chemnitz. 

Frank Prenzel

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