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Leuchter steht jetzt an seinem Platz in Naunhofer Kirche

Leuchter steht jetzt an seinem Platz in Naunhofer Kirche

Sie ließen sich auch von Staub in ihren Haaren und Blasen an den Händen nicht von ihrem Ziel abbringen, jene 14 Naunhofer Konfirmanden, die einen Leuchter aus Sandstein und Schmiedeeisen schufen.

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Tragen und getragen werden: Unter diesem Motto gestalteten 14 Konfirmanden einen Leuchter für die Stadtkirche.

Quelle: Roger Dietze

Naunhof. Dieser fand mittlerweile im Rahmen eines Gottesdienstes seinen Platz im Altarraum der evangelischen Stadtkirche.

Unter dem Motto "Tragen und getragen werden" hatten die jungen Leute, wie berichtet, im Alten Kranwerk unter fachkundiger Leitung des Wolfsburger Stahlplastikers Stephan Lindegger und der Lützener Steinbildhauerin Kerstin Krieg aus einem Sandsteinquader das bekannte christliche Symbol eines Fisches herausgearbeitet. "Es war ziemlich anstrengend, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht", bilanzierte die 14-jährige Anna-Lena Burghardt die Projektwoche. Der Naunhofer Achtklässlerin bescheinigte Kerstin Krieg ebenso wie den anderen 13 Konfirmanden, keinerlei Berührungsängste mit dem Werkstoff wie mit den Werkzeugen gehabt und insgesamt eine sehr gute Arbeit geleistet zu haben.

Von einem "ganz spannenden Projekt" im Vorfeld der Konfirmation der Mädchen und Jungen sprach Stephan Lindegger. Die sechs Tage harter Arbeit mit einem ungewissen Ausgang ließen sich nach seinen Worten mit der Begrifflichkeit der "Kunst des Miteinanders" überschreiben. "Es waren viele Schläge auf zähen Stein und zähes Eisen vonnöten, um die Plastik zu schaffen, sprich der Schaffensprozess ging nicht ohne Last und Schmerzen ab", erklärte der niedersächsische Stahlplastiker.

Den gastgebenden Kranwerkern sprach er ein großes Lob aus. "Ich kann persönlich nicht kreativ arbeiten, wenn ich mich nicht wohl fühle; im Alten Kranwerk bin ich unheimlich verwöhnt worden", so Lindegger, bei dem sich die Konfirmanden ebenso wie bei den anderen Akteuren mit einem Keramik-Modell der Stadtkirche bedankten.

Der Dank galt ferner jenen Vertretern der regionalen Wirtschaft, die mit ihren Spenden das Kunstprojekt überhaupt erst möglich gemacht hatten. Ein Projekt, dem Pfarrer Norbert George nach Möglichkeit ein weiteres folgen lassen möchte, weshalb ein Teil der Kollekte diesem Zweck zugute kam.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.06.2014
Dietze, Roger

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