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Grimma Leuchtturm von Mutzschen geht auf Europareise
Region Grimma Leuchtturm von Mutzschen geht auf Europareise
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13:00 26.07.2017
Der Leuchtturm von Mutzschen: Detlef Rohde hielt die Arbeiten an dem künstlerischen Projekt im Bild fest. Ute Hartwig-Schulz initiierte das Projekt. Quelle: Foto: privat
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Grimma/Mutzschen

Der Leuchtturm von Mutzschen geht in Form von einer Fotodokumentation von Detlef Rohde am 10. August auf Europareise. Zuvor wurde sie in der Stadtverwaltung Grimma vorgestellt, da diese die Druckkosten übernahm. Zuerst werden die Fotodokumente am 10. August im Bunzlauer Kulturzentrum CIK anlässlich des Internationalen Keramikfestivals zu sehen sein. Nach Beendigung des Festivals gehen die Bilder von Detlef Rohde auf eine Tour durch mehrere europäische Städte entlang der europäischen Kulturstraße Via Regia. „Der Leuchtturm von Mutzschen ist ein Kunstprojekt innerhalb des Netzwerkes Via Regia Sculptura, das das Künstlergutes Prösitz seit 2009 verantwortet.

Das Netzwerk Via Regia Sculptura möchte mit Kunst im öffentlichen Raum nicht nur Landmarken setzen, sondern auch den Bewohnern Sachsens und ihren Gästen diesen europäischen Verbindungsweg aktiv ins Bewusstsein rufen und die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ländern und Kulturen anregen“, sagt Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz.

Mittlerweile besichtigten schon Bürger aus Norwegen und anderen Ländern den Leuchtturm. Er entstand auf dem Mutzschener Marktplatz 2016. Detlef Rohde hielt die Entstehungsgeschichte im Bild fest. „Eigentlich wollte ich im Mai 2016 nur einen Bericht über die Zusammenarbeit von Deborah Hey vom Moto Soul Ressort und Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz machen. Zwei Powerfrauen die sich vorgenommen haben, die Region Mutzschen vorwärtszubringen. Bei dem Gespräch erfuhr ich, dass der polnische Künstler Mateusz Grobelny einen Freibrandofen zum Brennen von Keramik aus Glas auf dem Marktplatz in Mutzschen bauen würde“, erzählt er die Entstehungsgeschichte der rund 1200 Fotos, die eigentlich für das Archiv gedacht waren.

Im Mai dieses Jahres begleitete Rohde die Künstlerin Ute Hartwig-Schulz zu einer Ausstellungseröffnung ins polnische Bunzlau. Dabei kam es zu einem Gespräch mit dem Kulturattaché Kornel Filipowicz. Er stellte die Frage, ob die Arbeit von Mateusz Grobelny und Ute Hartwig-Schulz fotografisch dokumentiert worden sei, als das bejaht wurde, lud er die Grimmaer zum Festival ein. „Zurück in Grimma stand ich dann vor der Aufgabe, die Bilder drucken zu lassen, was einen immensen Kostenaufwand bedeutet hätte. Als ich bei der Leiterin des Kulturamtes der Stadtverwaltung Grimma, Jana Kutscher, um Unterstützung bat, kam die positive Antwort, dass die Stadt die Druckkosten übernehmen würde. Dafür möchte ich mich bedanken“, meint Detlef Rohde.

Er baut gemeinsam mit Ute Hartwig-Schulz die Ausstellung am 10. August in den Morgenstunden in Polen auf. Um 18 Uhr erfolgt die Eröffnung. Die Laudatio wird Ute Hartwig-Schulz halten.

Von Cornelia Braun

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