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Grimma Lindhardter Heimatverein lädt zum Lindenfest
Region Grimma Lindhardter Heimatverein lädt zum Lindenfest
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15:01 27.05.2018
Leckeres vom Grill: Bastian Stoof hatte beim Lindenfest das Spanferkel unter seinen Fittichen. Quelle: Roger Dietze
Naunhof/Lindhardt

Die vom Oktober-Sturm „Herwart“ gefällte Lindhardter Küchenholzeiche, sie hätte nicht ungünstiger umstürzen können. Ihr zum Opfer fiel nämlich die nach dem betagten Gehölz benannte Wanderhütte. Auf deren Wiederaufbau gerichtet sind seitdem die Anstrengungen des Lindhardter Heimatvereins, der am Sonnabend zu seinem achten Lindenfest eingeladen hatte. Und dabei naturgemäß für sein Wiederaufbau-Projekt warb. „Aktuell liegt der Spendenstand bei 3700 Euro, benötigt werden mindestens 6000 Euro“, erklärte Heimatvereins-Vize Steffen Amberger. „Wir hoffen deshalb in diesem Jahr ganz besonders auf einen positiven Saldo des Lindenfestes.“

Heimatverein ist dankbar für Hilfe

Selbiges fand am Sonnabend zum fünften Mal auf dem Gelände hinter dem einstigen Lindhardter Mühlengebäude statt. „Das ist das ideale Areal für eine solche Veranstaltung, weshalb wir dem Eigentümer David Pohl auch sehr dankbar dafür sind, dass er es uns für diesen Zweck alljährlich zur Verfügung stellt“, so Steffen Amberger, der auch die vielen Geber von Sach- und Geldspenden nicht unerwähnt lassen wollte. „Ohne sie wäre ein solches Fest in dieser Form schlichtweg nicht möglich“, so der Lindhardter Heimatvereins-Vize. Ein Fest, das mit den Akkordeon-Teufeln der Musikschule Fröhlich, den Trebsener Blasmusikanten und der Live-Band „Joyride“ jede Menge musikalische Höhepunkte und darüber hinaus für die kleinen Besucher eine Auswahl an Gesellschaftsspielen zu bieten hatte. Zudem konnten sich die großen Lindenfest-Besucher ein kühles Blondes erstmals im vom Verein neu angeschafften Bierwagen zapfen und sich darüber hinaus Kuchen und Spanferkel auf der Zunge zergehen lassen.

Verein ist mit Ort verwurzelt

Dass der Hopfensaft wie auch alkoholfreie Getränke in Lindhardt in Strömen flossen, lag nicht nur im hochsommerlichen Wetter begründet, sondern auch in dem Umstand, dass nahezu jede Familie in dem Naunhofer Ortsteil in irgendeiner Weise mit dem Heimatverein zu tun hat und die Resonanz auf dessen kulturelle Angebote entsprechend gut ist. „Wir zählen bei 370 Einwohnern 63 Vereinsmitglieder, sodass wir mit Fug und Recht sagen können, dass unser Verein in der Einwohnerschaft verankert ist“, so Amberger, der vorgestern mit seinen 62 Vereins-Mitstreitern nach dem Neujahrslauf, dem gemeinsam mit dem BSC Victoria Naunhof veranstalteten Winterfeuer sowie dem Osterfeuer bereits zur vierten Festivität in diesem Jahr eingeladen hatte. Auf die werden im August das beliebte Entenrennen und im Monat darauf die nicht minder beliebte Wanderung in den Herbst folgen.

Von Roger Dietze

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