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Grimma Lkw-Unfall auf A14 bei Leipzig führt zu Megastau im Berufsverkehr
Region Grimma Lkw-Unfall auf A14 bei Leipzig führt zu Megastau im Berufsverkehr
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14:58 21.11.2016
Ein Megastau auf der A14 entstand nach dem schweren Unfall mit einem Lkw.   Quelle: Frank Schmidt
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Grimma/Klinga

 Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich am frühen Montagmorgen auf der Autobahn 14 zwischen den Anschlussstellen Grimma und Klinga in Fahrtrichtung Leipzig. Wegen eines Reifenplatzers hatte der Fahrer eines Lkw aus dem Raum Riesa-Großenhain gegen 4.30 Uhr erst seine Fracht und schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Sattelauflieger mit Kennzeichen aus dem Raum Riesa-Großenhain hatte 25 Tonnen Stahlgitterplatten geladen.

Kilometerlange Staus bildeten sich am Montagmorgen im Berufsverkehr auf der A14 und in dessen Konsequenz auch auf den Bundesstraße rund um Grimma. Ein Lkw-Fahrer hatte gegen 4.30 Uhr nach einem Reifenplatzer die Kontrolle über sein Fahrzeug und schließlich seine Fracht – 25 Tonnen Stahlgitterplatten – verloren.

 Durch den Unfall durchbrach der Transporter, dessen Fahrer nach Polizeiangaben unverletzt blieb, die Leitplanke und kippte um. Die Autobahn musste zunächst voll gesperrt werden. Es bildeten sich lange Staus. Bis 18 Kilometer lang war der Rückstau in Richtung Leisnig. Auf der Gegenseite staute sich der Berufsverkehr bis Leipzig-Engelsdorf, wo der Verkehr aber später einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden konnte. In nördlicher Richtung blieb die Autobahn gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauerten nach Informationen der Polizeidirektion Leipzig noch bis in die Mittagsstunden an.

Aus Richtung Dresden kommend wurden die Autofahrer an der Anschlussstelle Grimma von der A14 geleitet. Was für weitere Staus auf den umliegenden Bundesstraßen von Grimma führte.

Probleme, an die Unfallstelle zu gelangen hatten die eingesetzten Feuerwehren, weil eine Rettungsgasse unzureichend beziehungsweise gar nicht gebildet wurde. Polizei und Feuerwehr machen in diesem Zusammenhang noch einmal darauf aufmerksam, dass es für die Rettungs- und Bergungsarbeiten von existenzieller Bedeutung ist, Fahrspuren für die Einsatzkräfte zu bilden.

Von Thomas Lieb

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