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Grimma Mädchen aus Kitzscher trumpfen auf bei Sparkassen Fairplay Soccer Tour in Grimma
Region Grimma Mädchen aus Kitzscher trumpfen auf bei Sparkassen Fairplay Soccer Tour in Grimma
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12:00 26.03.2016
Spannende Zweikämpfe gab es bei der Sparkassen Fairplay Soccer Tour in Grimma zu sehen. Quelle: Bert Endruszeit
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Grimma

Torejagd in der Muldentalhalle: Die Sparkassen Fairplay Soccer Tour machte am Gründonnerstag in Grimma Station. Bereits zum dritten Mal führte die Sparkasse Muldental gemeinsam mit der Deutschen Soccer Liga einen Regionalausscheid durch. Mitmachen konnten schon Sechsjährige, die älteste Teilnehmerin hatte die 40 bereits überschritten. Die besten der über 20 Teams sollten sich für das Landesfinale am 10. April in Leipzig qualifizieren.

Mit etwas Glück stand die Finalteilnahme schon vorm Turnier fest. So erging es dem Team „FC Fubi“ aus Kitzscher mit Anna-Maria Fubel, Lisa Crostewitz, Vivien Buchheim und Jenny Oehmichen. Die 15- und 16-jährigen Mädchen hatten in ihrer Altersklasse keine Konkurrenz, damit war ihre Fahrkarte zum Landesfinale gesichert. „Wir spielen beim FSV Kitzscher regelmäßig gemeinsam Fußball“, so Anna-Maria, die Namensgeberin fürs Team. „Wir fühlen uns richtig gut und sind hochmotiviert.“ Kein Wunder, schließlich spielten sie mangels weiblicher Gegner nur gegen Jungs.

Das Turnier richtete sich aber keineswegs nur an erfahrene Spieler, betonte Tourleiter Chris Häßner. „Jeder kann hier mitmachen, wir wollten gerade auch Spieler haben, die nicht in Vereinen aktiv sind.“ Schon im Vorfeld wurde für das Turnier kräftig geworben, unter anderem machte das Organisationsteam im Grimmaer Gymnasium St. Augustin Station. Dort gab es Projekte zu verschiedenen Themen, unter anderem zu Flucht und Asyl, Leukämie und Fairplay.

„Fußball ist die Grundlage, doch die Teilnehmer sollen auch Dinge für den Alltag mitnehmen können“, so der 33-jährige Häßner. „Denn Fairplay ist ja nicht nur im Sport, sondern auch im privaten und beruflichen Bereich wichtig.“

Beim Turnier wurde Fairness groß geschrieben – wer den Gegner beispielsweise foulte und das sofort meldete, wurde mit weniger Punktabzug belohnt. Häßner: „So kann Fairplay verinnerlicht werden, das ist für mich das schönste an diesem Turnier.“ Beim Bundesfinale Ende Juli auf der Insel Rügen werden um die 2000 Fußballer gegeneinander antreten.

Von Bert Endruszeit

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