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Grimma Massenkarambolage: 13 Menschen bei Unfall auf A14 verletzt
Region Grimma Massenkarambolage: 13 Menschen bei Unfall auf A14 verletzt
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17:39 23.12.2015
Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 14 sind 13 Menschen verletzt worden. Quelle: fotojump/Feuerwehr Mutzschen
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Mutzschen/Leisnig

Bei einem Auffahrunfall am Ende eines Staus sind auf der Autobahn 14 (Leipzig-Dresden) 13 Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder und ein Säugling. Zwei Lastwagen und sechs Autos seien zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Leisnig am späten Dienstagabend ineinandergefahren, teilte die Polizei am Mittwoch in Leipzig mit. Eine 35-jährige Frau wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Leipziger Krankenhaus gebracht.

Mehrere Autos wurden bei dem Unfall ineinander geschoben. Quelle: fotojump/Feuerwehr Mutzschen

Schwer verletzt wurden ein 29-Jähriger und ein vier Jahre altes Mädchen, die gemeinsam mit der 35-Jährigen unterwegs waren. Auch der Unfallverursacher, ein 38-jähriger Lastwagenfahrer, kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Ebenfalls schwere Verletzungen erlitt eine Familie aus Polen, ein 46-jähriger Mann, seine 36 Jahre alte Frau sowie deren Kinder im Alter von sechs Monaten sowie acht und 15 Jahren. Aus einem aus Norwegen stammenden Fahrzeug wurden ein 47-jähriger Mann, eine 47 Jahre alte Frau sowie ein vierjähriges Mädchen schwer verletzt geborgen. Zu einem Verletzten gab es keine weiteren Angaben.
Der Unfall ereignete sich, nachdem die Polizei den Verkehr auf der Autobahn in Richtung Dresden kurz gestoppt hatte. Die Beamten wollten eine umherfliegende Plane sichern. Der 38 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges erkannte den Angaben der Ermittler zufolge das vor ihm auftauchende Stauende zu spät und fuhr hinein. Dabei rammte er einen anderen Lastwagen und krachte gegen die Mittelleitplanke. Von dort aus wurde sein Fahrzeug zurückgeschleudert und schob fünf weitere Autos ineinander. Ein nachfolgender Wagen konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in die Unfallstelle.
Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurden Ermittlungen zur Herkunft der Plane eingeleitet, die letztlich der Auslöser für den Stau war. Während der umfangreichen Aufräum- und Bergungsarbeiten kam es auf der A14 zu erheblichen Behinderungen. Zeitweise musste der Verkehr in beiden Richtungen gestoppt werden. Es bildeten sich nach Angaben des Verkehrswarndienstes kilometerlange Staus. Erst am Morgen rollte der Verkehr in Richtung Dresden wieder an.

Von LVZ

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