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Grimma Mercedes-Fans treffen sich in Großbardau zum Fachsimpeln
Region Grimma Mercedes-Fans treffen sich in Großbardau zum Fachsimpeln
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00:19 20.09.2017
Mercedesfreunde bei Benzingesprächen kamen auf ihre Kosten. Quelle: René Beuckert
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Grimma/Großbardau

Die Mercedesfreunde des mb190.de-Clubs sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Ihre Fahrzeuge sind zwar in die Jahre gekommen, gehören jedoch noch nicht zu den Oldtimern. So trafen sich am Samstag die Mercedes-Freunde auf dem Gelände des Autohaues Kühne in Großbardau, um ihre legendären Fahrzeuge einer breiteren Öffentlichkeit vorzuführen.

Michael Arlt, der solche Treffen organisiert, sagte, sie wollen nicht ausschließlich unter sich sein. Er habe er die Erfahrung gemacht, dass viele Leute an solchen nicht mehr gebauten Fahrzeugen Interesse zeigen. „Die Fahrzeuge sind tatsächlich noch klassische Modelle, die fast ohne Elektronik auskommen, was bei vielen auf Interesse stößt. Mit handwerklichem Geschick lassen sich etliche Reparaturen bis hin zum Zündkerzen- und sogar Getriebewechsel, wenn die Voraussetzungen dazu geben sind, im Alleingang bewerkstelligen.“

Gebaut wurden die Fahrzeuge im Zeitraum von 1985 bis 1995, so Michael Arlt. Er selber fahre in seiner Freizeit seit vielen Jahren ein solches Fahrzeug und möchte das Fahrgefühl nicht missen. „Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis mit diesem Auto unterwegs zu sein. Damit lassen sich auch große Entfernungen ohne Ermüdungserscheinungen absolvieren.“ Ein weiterer Vorteil der Baureihe sei, dass es dafür nahezu jedes Ersatzteil gebe. Andererseits sind noch etliche Mercedes-Fahrzeuge dieser Art auf den Straßen anzutreffen.

„Die Motoren laufen über 500 000 Kilometer ohne Beanstandung, wenn man die Wartungsintervalle einhält. Einige Fahrzeuge erreichen sogar eine Million Kilometer“, bemerkte Ralf Keppler. „Damals hat man die Fahrzeuge dieser Klasse noch für die Ewigkeit gebaut.“

Im Verlaufe des Tages gesellten sich immer mehr Autofreunde hinzu. Jeder der Fahrzeuge mit dem Stern verfügt über seine eigene Geschichte, mit dem die mb190er-Freunde nicht hinter dem Berg halten. „Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die gern in Erfahrungsaustausch geht“, hob Torsten Schmidt hervor. Die Geschichte des Autos und die Erlebnisse damit verbänden. Auf solchen Treffen lernten sich oft neue Leute kennen. „Für uns sind es nicht nur die Gespräche rund um das Auto. Vielmehr nehmen wir genauso Anteil am Weltgeschehen“, so Torsten Schmidt.

„Wir haben den Autoenthusiasten gern eine Bühne gegeben, um sich mit ihren Fahrzeugen zu präsentieren“, sagt Autohaus-Chef Christin Lorenz. Es hätten bereits drei gut besuchte Treffen dieser Art in Wiedemar stattgefunden. „Um weitere Leute dafür zu begeistern, findet es erstmals in einer anderen Region, hier bei uns in Großbardau statt.“

Von René Beuckert

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