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Grimma Metall Meister Grimma öffnet am 12. August seine Werktore
Region Grimma Metall Meister Grimma öffnet am 12. August seine Werktore
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10:12 26.07.2016
Die Metall Meister Grimma GmbH hat Auftraggeber aus ganz Deutschland. An der Lasermaschine steht Azubi Max Großheim, der Teile für spätere Baustromkästen sortiert.
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Grimma

Die vierten „Tage der Industriekultur“ stehen vor der Tür. Sie finden vom 11. bis 14. August statt. Dabei öffnen Unternehmen aus der Industrie sowie industrienahe Dienstleister ihre Werktore und geben Einblicke in ihre Produktionsbereiche. Veranstalter ist der Verein für Industriekultur Leipzig, der von der Industrie- und Handelskammer Leipzig (IHK) unterstützt wird. Unter den Teilnehmern sind auch zahlreiche Unternehmen aus dem Landkreis Leipzig. Dazu gehört die Metall Meister Grimma GmbH.

„Wir nehmen bereits zum zweiten Mal daran teil“, erzählt Manuela Löschner (45) vom Bereich Marketing und Vertrieb der Firma. „Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, unser Unternehmen der Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt die Mitarbeiterin. Darüber hinaus biete sich auch die Möglichkeit, Fachkräftenachwuchs anzusprechen. „Besucher vor Ort können bei Führungen mit Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und sich mit der Technik vertraut machen“, weiß Manuela Löschner, die seit 13 Jahren im Unternehmen arbeitet. „Maschinenverkleidungen, Schaltschränke, Gehäuse oder Einzelteile aus Blech Made in Grimma haben deutschlandweit einen guten Namen, ergänzt Betriebsleiter Thomas Piontkowski (44). Zu den Kunden gehören seinen Angaben zufolge renommierte Unternehmen wie Heidelberger Druckmaschinen AG, Trumpf GmbH & Co.KG, Siemens AG und die Homag Group.

Die 1993 gegründete Firma Metall Meister Grimma ging aus Teilen des volkseigenen Betriebes Elektroschaltgeräte hervor. „Die KLW Karl Lutz GmbH und Metall Meister Grimma GmbH sind zwei starke Partner für individuelle Lösungen aus Metall und Holz“, betont Manuela Löschner. „17 Mitarbeiter begannen im Gründungsjahr mit der Fertigung von Blechteilen“, weiß sie. Zurzeit zähle das Grimmaer Unternehmen 70 Beschäftigte und vier Auszubildende an zwei Standorten, in der Leipziger Straße in Grimma und in Großbardau. „Wir sind ständig auf der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden“, sagt der Betriebsleiter. Zu den derzeitigen Auszubildenden gehört Max Großheim aus Nerchau. „Ich bin jetzt im zweiten Lehrjahr und erlerne den Beruf eines Konstruktionsmechanikers“, sagte er. Der Nerchauer war gerade an der Laser-Maschine im Einsatz und sortierte die maßangefertigten Bleche vom Band. „Es ist eine interessante Lehre“, meinte er. „Etwa 100 Neuteile durchlaufen pro Woche die Produktion“, ergänzt der Betriebsleiter.

Der Jahresumsatz am Standort Grimma liegt laut Thomas Piontkowski im siebenstelligen Bereich. Er habe in den letzten zwei Jahren um zehn Prozent gesteigert werden können. Mehrere Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren in die Sanierung der Betriebsgebäude und in Maschinen wie hochproduktive CNC-Maschinen investiert. Die Blechverarbeitung nach individuellen Kundenwünschen insbesondere für die Fertigung von Schaltschränken ist die Kernkompetenz des Unternehmens. Darüber hinaus produziert das Unternehmen in den blau-weißen Hallen an der Leipziger Straße Baustromverteiler in den verschiedensten Größen. Auch hier werden gelegentlich besondere Aufgaben an die Grimmaer herangetragen. „Wir sind in der Lage, bei Bestellungseingang bis 9 Uhr von einem Tag zum anderen Baustromverteiler auf die Baustellen zu liefern, wenn die Dringlichkeit besteht“, sagt Thomas Piontkowski. Weiterhin ist Metall Meister Grimma GmbH auf Betriebseinrichtung spezialisiert. „Alles rund um den modernen Betrieb, die Ausstattung von Kommunen und deren Einrichtungen und von Berufsschulen. Nicht zuletzt stiegen auch die Aufträge von Privatkunden. Dazu zählen unter anderem das Beschichten von Felgen und Gartenzäunen.Davon können sich Interessierte zum Tag der Industriekultur am 12. August ab 9.30 Uhr überzeugen.

Anmeldung sind unter Telefonnummer 03437/98660 und www.industriekulturtag-leipzig.de möglich

Von Cornelia Braun

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